Hyundai-Chef

Frei gegen Kaution

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Zwei Monate nach seiner Verhaftung kommt der in eine Schmiergeldaffäre verwickelte Chef des südkoreanischen Autokonzerns Hyundai Motor, Chung Mong Koo, wieder auf freien Fuß.

Chung werde am Mittwoch (28.6.) gegen eine Kaution von einer Milliarde Won (knapp 828.000 Euro) aus der Untersuchungshaft entlassen, teilte ein Sprecher des Unternehmens in Seoul mit. Nach einer Gesundheitsuntersuchung wolle der 68-jährige Chung wieder seine Arbeit aufnehmen.

Es bestehe keine Fluchtgefahr mehr, begründete das Bezirksgericht in Seoul die Billigung des Kautionsantrags. Der Angeklagte habe sich im Prinzip zu den meisten Vorwürfen hinsichtlich der Existenz schwarzer Kassen des Konzerns schuldig bekannt. Chung wird vorgeworfen, Firmengelder in Höhe von mehr als 100 Milliarden Won abgezweigt zu haben. Das Geld aus den Geheimfonds soll in den vergangenen Jahren an Regierungsbeamte und Politiker geflossen sein. Chung, der wegen des Vorwurfs der Untreue angeklagt ist, muss sich seit Anfang Juni vor Gericht verantworten. Ihm droht bei einer Verurteilung eine mehrjährige Haftstrafe.

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