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Hyundai i20 Facelift (2018)

Neue Optik, mehr Assistenz, Automatik

Hyundai i20 Facelift (2018) Foto: Hyundai 7 Bilder

Der Hyundai i20 bekommt zum Facelift mehr Assistenzsysteme, ein Automatikgetriebe und mehr Farbe. Neu sind außerdem Grill, Stoßfänger und Leuchten. Alle Infos und Bilder zum erneuerten Kleinwagen aus Korea lesen Sie jetzt hier.

05.06.2018 Andreas Of

Hyundai stattet den i20 zum Facelift mit mehr Assistenten aus, nimmt Extras wie Automatikgetriebe und Apple Carplay in die Preisliste auf und gestaltet das Äußere nach dem Vorbild der größeren Modelle teilweise neu. Im Juni kommt der erfrischte Kleinwagen auf den deutschen Markt.

Hyundai i20 im Fahrbericht

Auf zur Probefahrt in den „Style“-Topmodellen mit Dreizylinder-Turbomotor: 120 Pferdestärken und 172 Newtonmeter. Das ist für einen Kleinwagen ordentlich, schließlich gibt es dort noch haufenweise Saugmotoren, die mit deutlich weniger Drehmoment auskommen müssen.

Der Dreizylinder im i20 braucht einen Moment, bis der Turbo mit voller Leistungsfähigkeit parat steht und den Wagen vernünftig ins Rollen bringt. Mit allem was er hat, bekommt er den Standardsprint in relativ kurzen 10,2 bzw. 10,5 Sekunden abgearbeitet – die schnellere Zeit schafft man theoretisch mit der Handschaltung. Die ist – wie Kupplung und Lenkung auch – auf leichte Bedienkräfte ausgelegt.

Geschmeidiges 7-Gang-Doppelkupplungs-Getriebe

Hyundai i20 (2018) Foto: Hyundai
Der i20 ist ein komfortabler Kleinwagen, zu dem das geschmeidige Doppelkupplungsgetriebe gut passt.

Das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe ist eine Hyundai-Eigenentwicklung, die in Kombination mit den 1.0-Liter-Turbomotoren bestellt werden kann. Die Gänge werden zügig und geschmeidig gewechselt, die Gaspedalkennlinie ist im regulären D-Modus jedoch schläfrig ausgelegt – in der S-Gasse reagiert der Wagen erheblich zügiger und fährt somit bequemer. Manuell schalten kann man am Schalthebel auch, allerdings ist das Schaltschema entgegen der beim Fahren wirkenden Kräfte ausgelegt: Beim Bremsen drückt es dich nach vorne, ergo wäre es logisch, den Schalthebel dann fürs Herunterschalten zu drücken statt daran zu ziehen.

Komfort geht vor. Fahrzustände, in denen das ansatzweise Relevanz hätte, sind beim gar nicht mal so kleinen Hyundai aber ohnehin die Ausnahme. Zum Sportfahren animiert er dich nicht, denn sein Gesamtkonzept ist auf Komfort ausgelegt. Die erforderlichen Bedienkräfte sind gering und für ein Auto aus dem B-Segment spricht die Federung bemerkenswert geschmeidig an. Der Motor arbeitet leise und selbst etwas oberhalb der Autobahnrichtgeschwindigkeit verursacht der Fahrtwind keine unangenehmen Geräusche im Innenraum. Wo wir gerade beim Thema sind: Für die angegebene Höchstgeschwindigkeit von 190 km/h brauchst du Platz. Viel davon. Mit guten 150 mitschwimmen funktioniert aber.

Karosserie: neue Leuchten und Räder

Mit dem neuen Grill in der Frontschürze passt sich der i20 optisch an i10 und i30 an. Analog zum vorderen Stoßfänger hat das Designteam auch den hinteren Stoßfänger umgestaltet. Auch die Heckleuchten bekommen ein neues Aussehen. Das Nummernschild sitzt nun in der Heckklappe. Neu gestaltet sind auch die 15 und 16 Zoll großen Leichtmetallräder.

Die vier Ausstattungslinien sortieren sich ähnlich wie beim i30 in Pure, Select, Trend und Style. Je nach Ausstattung ist der Innenraum außer in Schwarz und Grau-Blau auch mit roten oder blauen Akzenten lieferbar. Der Kofferraum hat wie gehabt ein Volumen von 326 Litern.

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Motoren: Jetzt auch mit Automatik

Die Motoren bekommen zum Facelift serienmäßig Start-Stopp. Optional ist nun auch ein Doppelkupplungsgetriebe lieferbar, das Kunden für beide Versionen des Einliter-Dreizylinders bestellen können. Die Automatik hat sieben Gänge und ist mit 100 oder 120 PS zu haben. Serienmäßig haben alle Motoren fünf Gänge, nur der 120-PS-Benziner kommt serienmäßig mit sechs Gängen.

Der Basismotor leistet 75 PS, die stärkere Version dieses 1,2-Liter-Benziners kommt auf 84 PS. Für den i20 Active gibt es alternativ zum 1.0 Turbo (100 oder 120 PS) einen 1,4-Liter-Saugmotor mit 100 PS und Sechsgang-Schaltgetriebe. Die Verbräuche und Fahrleistungen sind laut Hyundai noch nicht homologiert.

Assistenz: Jetzt auch mit LKA

Mit dem Facelift bekommt der i20 auch ein LKA eingebaut. Das ist kein Landeskriminalamt, sondern die Abkürzung für Lane Keeping Assist, also den Spurhalteassistent. Der soll das Abkommen von der Straße verhindern und gehört zum Fahrerassistenzpaket Smart Sense.

Dazu gehören noch weitere Systeme, die vor dem Auffahren, Einnicken und unfreiwilligen Verlassen der Fahrspur warnen. Der Auffahrwarner bremst zur Not ab und der Fernlichtassistent blendet auf, wenn kein Gegenverkehr kommt – oder der Gegenverkehr kein Licht anhat.

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Konnektivität: Displays von 3,8 bis 7 Zoll

Wie bisher hat der i20 ein 3,8-Zoll-Display serienmäßig. Die nächste Stufe ist ein 5-Zoll-Monochrom-Display und die größte Variante ein 7-Zoll-Farbbildschirm. Über den können via Apple Carplay und Android Auto auch Smartphone-Apps bedient werden. Das Telefon lädt gleichzeitig und kann StVO-gerecht in der Ablage bleiben.

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Neuester Kommentar

Ohne aktive Sicherheit wie LED-Scheinwerfer bringen diese ganzen elektronischen Assistenten nichts.

"Der Hyundai i20 bekommt ein Facelift. Das heißt, er bleibt sich grundsätzlich treu, wird aber smarter und sicherer - behauptet Hyundai." - ob sich AMS auch traut, bei den deutschen Marken das Wort "behauptet" zu verwenden?

cap0815 29. April 2018, 11:34 Uhr
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