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Hyundai Santa Fe Antarktis-Expedition

Auf Shackletons Spuren - mit dem SUV zum Südpol

Hyundai Santa Fe Antarktis Expedition Foto: Hyundai 25 Bilder

Der Urenkel von Abenteurer Sir Ernest Shackleton hat die Antarktis durchquert – in einem Hyundai Santa Fe. Umgerüstet wurde das SUV bei den Spezialisten von Arctic Trucks.

21.04.2017 Torsten Seibt 1 Kommentar Powered by

Der Polarforscher Sir Ernest Shackleton wurde zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts zum berühmten Mann und ist es in England bis heute. Allerdings weniger durch seine Entdeckungen denn durch sein Scheitern: Die spektakuläre Rettung seiner Mannschaft nach einem Schiffbruch in der Antarktisregion ging in die Geschichte ein. Geplant hatte Shackleton eigentlich, als erster Mensch den antarktischen Kontinent von Nord nach Süd zu durchqueren.

Den 100. Jahrestag der "Endurance Expedition" nahm nun Shacklestons Urenkel, Patrick Bergel, zum Anlass, die Mission seines Urgroßvaters zu einem Ende zu führen. Allerdings dank moderner Technik ungleich komfortabler als die Abenteurer vor 100 Jahren, denn Bergel fuhr mit dem Auto. Hyundai hatte einen Santa Fe zur Verfügung gestellt und mit Arctic Trucks einen passenden Projektpartner gefunden. Die Isländische Spezialfirma ist oft gefragt, wenn Extremfahrten durch die Polarregionen der Erde geplant sind. Entsprechend wurde auch der Santa Fe nach bei Arctic Trucks üblichem Muster umgebaut: Riesige Radausschnitte und die größten Reifen, die sich montieren lassen.

Mit dem SUV zum Südpol

Üblicherweise baut Arctic Trucks bevorzugt Pickups um, Lieblingsmodell ist der Hilux, ein solcher Dreiachser-Umbau begleitete auch als Service- und Transportfahrzeug die Expedition. Durch die großen Reifen mit extrem niedrigem Luftdruck sinken die Fahrzeuge im Schnee nicht ein und können damit ähnlich wie Raupenfahrzeuge eingesetzt werden.

In 30 Tagen durchquerte der Tross im antarktischen Sommer bei 24 Stunden Tageslicht den eisigen Kontinent, wobei Sommer in der Antarktis relativ ist: die Temperaturen betrugen bis zu -28 Grad. Bergel fuhr mit einem Diesel-Santa Fe mit dem 2,2-Liter-Vierzylinder. Am Motor selbst und seiner Seteuerung wurden keine Änderungen vorgenommen. Jedoch installierte man eine Standheizung, um bei den extrem niedrigen Temperaturen den Motor vor dem Start aufwärmen zu können.

Achsportale und Flugzeugsprit

Den gewaltigen, 38 Zoll hohen Reifen begegneten die Umrüster mit Achsportalen, die gleich zwei gewünsche Effekte erzielten. Einerseits erhöhten sie die Bodenfreiheit und schafften so zusätzlich Platz für die Monstergummis, außerdem erlaubten die Portale eine Übersetzungsänderung um den Faktor 1,5:1. So hatte man dem Santa Fe praktisch eine Gelände-Untersetzung eingebaut, um den gewaltig gewachsenen Abrollumfang der Reifen etwas zu kompensieren. Gefahren wurde dabei mit gerade einmal 0,14 bar Reifendruck.

Die beachtlichen Distanzen auf den Tagesetappen und der durch die großen Reifen und den schwierigen Untergrund verursachte Verbrauch machten einen neuen Tank nötig, der Expeditions-Hyundai bekam einen eigens gefertigten Aluminium-Tank mit 230 Liter Volumen installiert. Um Probleme mit versulztem Diesel auszuschließen, wechselte man beim Treibstoff auf Jet-A1, Flugzeug-Kerosin. Das ist bis -47 Grad kältesicher.

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Da sieht man mal wieder das die ach so bösen Koreaner mit dem miserablen Abschneiden in den TÜV-ZEITSCHRIFTEN hierzulande, doch so eine TÜV -ZEITSCHRIFTEN hierzulande, doch so eine robuste Spitzenleistung abgeben können. Ob das die viel hochgelobten Wagen aus Wolfsburg und CO. das auch auf die Kette bekommen?!

Lircachaille 2. Mai 2017, 23:18 Uhr
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