IAA 2003 will 850.000 Besucher locken

Foto: IAA

Nach der langen Talfahrt auf dem deutschen Automarkt hofft die Automobilindustrie zur 60. Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt wieder auf ein wachsendes Interesse bei ihren Kunden. Zu der elftägigen Autoschau vom 13. bis zum 21. September erwarten die Veranstalter mindestens 850.000 Besucher und damit rund 40.000 mehr als vor zwei Jahren.

Damals war die Ausstellung von den Terroranschlägen des 11. September in den USA überschattet worden. Leicht rückläufig ist nach Angaben des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) allerdings die Zahl der Aussteller. Statt 1.070 haben sich nur noch 1.000 angemeldet. Während die Zahl der deutschen Aussteller wächst, sinkt die Beteiligung der Ausländer. Von den größeren Autoherstellern wird nur das englische Unternehmen MG Rover fehlen. Insgesamt kommen die Anbieter aus 42 Ländern.

Schröder kommt - 10.000 Journalisten auch

Für dieses Jahr - der zweite Jahrestag der Anschläge vom 11. September fällt mit dem offiziellen Eröffnungstag zusammen - haben die Veranstalter erheblich verschärfte Sicherheitsvorkehrungen angekündigt. Zur Eröffnung der 60. IAA wird auch Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) in Frankfurt erwartet. Rund 10.000 Journalisten aus dem In- und Ausland haben sich angekündigt, um über die neuen Produkte der Autobauer und Zulieferer zu berichten. Die Messe zählt gemeinsam mit den Autosalons in Paris und Tokio zu den "Top 3“ der Welt. Zu den wichtigsten Ausstellerländern gehören neben Deutschland in diesem Jahr - gemessen an der Zahl der Anbieter - Italien, Japan, die USA, Frankreich und China.

Die IAA findet seit 52 Jahren in Frankfurt statt. Zwar buhlen immer wieder andere Messestandorte um die lukrative Autoausstellung - allerdings bislang ohne Erfolg. Bis zum Jahr 2005 ist die IAA noch vertraglich an Frankfurt gebunden.

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