IAA

Ende mit Besucherrekord

Foto: dpa

Die 60. Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) ist am Sonntag (21.9.) mit einem Besucherrekord von rund einer Million Gästen zu Ende gegangen. Der unerwartet hohe Zuspruch stärkt in der deutschen Automobilindustrie die Zuversicht, dass spätestens Anfang 2004 der lang ersehnte Konjunkturfrühling kommt.

Bis Sonntagabend sind auf der IAA exakt 996.500 Besucher gezählt worden. Dies teilte der Verband der Automobilindustrie (VDA) als Veranstalter am Montag (21.9.) mit. Ursprünglich hatte der Verband mit rund 850.000 Besuchern gerechnet. "Von dieser IAA ist eine Botschaft des Optimismus ausgegangen", resümierte der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Bernd Gottschalk.

Gottschalk: IAA gibt Impulse

Selten zuvor seien die Chancen für eine Belebung der Automobilnachfrage so gut gewesen, wie nach dieser IAA, bekräftigte der VDA-Präsident. Nach einer Befragung der Messebesucher plane jeder Fünfte in den kommenden drei bis sechs Monaten den Kauf eines neuen Autos, ergänzte VDA-Geschäftsführer Kunibert Schmidt am Sonntag in Frankfurt. Der Branchenverband hofft auf eine Steigerung der Nachfrage - nach einem schwachen August und September noch zum Jahresende. Dabei dürfte der in Frankfurt vorgestellte neue VW-Golf einen wichtigen Impuls geben.

Eine nachhaltige Besserung der Kundenbestellungen erwartet Gottschalk dann im Frühjahr, wenn auch die Produktion des neuen Opel-Astra anläuft und damit ein zweites wichtiges Modell der Kompaktklasse auf den Markt kommt. "Wir haben die Steilvorlage für eine Verbesserung der Automobilkonjunktur in 2004 mit dieser Messe geben können." Nun sei zu hoffen, dass die Politik die richtigen Rahmenbedingungen setzt und die Konsumenten ihre bislang geübte Zurückhaltung aufgeben, sagte Gottschalk.

Aussteller-Kritik: Hotels viel zu teuer

Die nächste IAA für Personenwagen wird im September 2005 ebenfalls in Frankfurt stattfinden. Bis dahin will der Veranstalter VDA auf die Preispolitik der Hotellerie einwirken, die massiven Ärger bei den Ausstellern ausgelöst hat. Sowohl das schlechter gewordene Preis-Leistungs-Verhältnis, als auch der Zwang, für mehrere Tage zu buchen, selbst wenn nur eine oder zwei Übernachtungen benötigt würden, sei unisono bei Herstellern und Zulieferern kritisiert worden.

"Hier muss sich etwas ändern, sonst tut sich der Standort keinen Gefallen", mahnte Gottschalk. "Markt ist Markt, aber alles hat seine Grenzen!" Zur Bewältigung dieses heiklen Themas sollen auch die Messegesellschaft und die Stadt Frankfurt eingebunden werden.

IAA verpasst - kein Problem

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