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IAA-Kaufberatung

Diese Serienmodelle sollten sie kaufen

Audi A8 Foto: Stefan Baldauf/Guido ten Brink 13 Bilder
IAA 2017

Die Studien auf der IAA zeigen das technisch Machbare, kaufen können Sie die selbstverständlich nicht. Deshalb haben wir uns nach den innovativsten, schönsten oder auch praktischsten Serienmodellen der IAA 2017 umgesehen, die Sie kaufen sollten.

15.09.2017 Jörn Thomas, Clemens Hirschfeld

Also, kaufen Sie den ...

... Audi A8,

weil die Ingolstädter mit dem neuen Flaggschiff ihren Marken-Claim „Vorsprung durch Technik“ wieder einlösen.

Insgesamt verfügt der neue A8 über 41 Assistenzsysteme. Die erlauben dem Fahrer beispielsweise, im Stau auf der Autobahn bei bis zu 60 km/h etwas anderes zu tun, als zu lenken. Möglich machen das zwölf Ultraschallsensoren, fünf optische Kameras, eine Infrarotkamera, fünf Radare und ein Laserscanner. Damit bleibt genügend Zeit, sich am Platzangebot, den bequemen Ledersitzen und der exzellenten Verarbeitung zu erfreuen. Oder man wühlt sich ohne konventionelle Tasten und Regler durch die zahlreichen Menüs auf drei unterschiedlich großen Displays. Wer dann doch lieber selbst ins Lenkrad greift, dem verspricht Audi mehr Dynamik durch ein vollaktives Luftfederfahrwerk, Hinterachslenkung und variable Drehmomentverteilung.

Neuer Audi A8 (2017)Unterwegs mit 48 Volt und Allradlenkung

... Bentley Continental,

weil das Luxus-Coupé mit echten James-Bond-Features aufwartet.

Sie kennen das drehbare Nummernschild aus „Goldfinger“? Davon inspiriert ist der rotierende Infotainment-Bildschirm, der auf Knopfdruck analoge Instrumente oder Holzfurnier zeigt. Wem das zu verspielt ist, der erfreut sich an unermesslichem Luxus und dem 635 PS starken W12.

Neuer Bentley Continental GTÜberrascht im Fahrbericht

... BMW X3,

weil er Oberklasse-Infotainment auch in die kompakte SUV-Klasse bringt.

Wer modernes Infotainment in Verbindung mit einer top Sprachsteuerung sucht, kommt am X3 nicht vorbei. Vom längeren Radstand profitieren die Fondpassagiere. Mit 44.000 Euro wird er kaum teurer als der Vorgänger.

BMW X3 (2017) im FahrberichtWas kann der neue Erfolgs-SUV?

... Seat Arona,

weil er früher zu haben ist als sein Konzernbruder VW T-Roc.

Schon im November kommt der 4,14 Meter kurze Kompakt-SUV zu Preisen ab 16.000 Euro zu den Händlern. Mit an Bord sind dann Parklenkassistent, Totwinkel- und Querverkehrswarner.

Neuer Seat Arona (2017)So fährt der kleine SUV für 15.950 Euro

... Kia Stonic,

weil er nicht nur billiger, sondern auch schicker als der Hyundai Kona ist.

Ganze 2.000 Euro weniger als der Konzernbruder Hyundai Kona kostet der etwas kleinere Stonic. Zudem gibt Kia sieben statt fünf Jahre Garantie. Serienmäßig ist der Sieben-Zoll-Touchscreen.

Kia Stonic (2017) Preis, SitzprobeCrossover ab 15.790 Euro

... Jaguar E-Pace,

weil sie das bei Jaguar einfach draufhaben mit dem sportlichen Design, sogar bei einem SUV.

Dass sich very britishes Design und gute Platzverhältnisse nicht ausschließen müssen, beweist der 4,40 Meter lange E-Pace mit seinem 557 Liter großen Kofferraumabteil. Auch in Sachen Konnektivität gibt sich der SUV dank 4G-WLAN-Hotspot und Gestensteuerung keine Blöße.

Neuer Jaguar E-Pace (2018)So fährt Jaguars Kompakt-SUV

... VW T-Roc,

weil er alles so gut können soll wie der Golf, aber deutlich peppiger gestylt ist als sonst oft bei Volkswagen üblich.

Nein, vom schönen Schein lassen wir uns niemals blenden. Doch das in Kontrastfarbe lackierte Dach oder bunte Dekorleisten im Innenraum machen aus dem T-Roc schon einen schicken Typ. Wenn die Verarbeitungsqualität VW-üblich hochwertig ist, dann gibt es an dem CUV nichts auszusetzen. Für Sicherheit sorgen serienmäßig Spurhalte- und Notbremsassistenten. Gegen Aufpreis gibt es noch mehr elektronische Helfer, Digitaltacho und Online-Navigation. Bei den Motoren können Sie aus je drei Benzinern und Dieseln mit 115, 150 und 190 PS wählen.

Fahrbericht neuer VW T-RocErstmals unterwegs im Golf-SUV

... Opel Grandland X,

weil er die Fahrwerkskompetenz von Opel, viel Platz und massig Assistenten bietet.

Allradantrieb? Braucht der Grandland X nicht. Um im Alltag und gegen seine Hauptkonkurrenten Nissan Qashqai und Hyundai Tucson zu bestehen, genügt dem im Peugeot-Werk Sochaux gefertigten Opel Vorderradantrieb. Er baut wie der Peugeot 3008 auf der EMP2-Plattform der Franzosen auf, erhält jedoch eine eigene Fahrwerksabstimmung. Auch an die Motoren (Dreizylinder-Benziner,130 PS sowie Vierzylinder-Diesel, 120 PS) geht Opel nochmals ran. Neben Fahrkompetenz bringt er einen 514 bis 1.652 Liter großen Kofferraum und reichlich Technik mit: etwa den Telematikdienst OnStar sowie optional LED-Licht, Totwinkel- und Kollisionswarner.

Opel Grandland XCrossover kommt als Plug-in-Hybrid

... VW Polo,

weil er ein rundum guter Viertürer mit reichlich Platz, Komfort und ausgewogenem Handling ist.

Polo und Kleinwagen? Das war einmal, der neue streckt sich auf über vier Meter und transportiert vier Menschen mit einem Komfort, für den man vor Kurzem noch Kompaktklasse buchen musste. Assistenzen und Motorenpalette passen ebenfalls. Los geht es mit 65 PS für 12.975 Euro.

Neuer VW Polo VI (2017)GTI ab 23.950 Euro

... Hyundai Ioniq Plug-in,

weil er erstautotauglich ist und Kurzstreckenpendler elektrisch fahren lässt.

Jetzt ist die Ioniq-Familie komplett: Nach Hybrid- und Elektro- kommt nun die Plug-in-Variante. 141 PS und 54 Kilometer E-Reichweite für 29.900 Euro erleichtern den Einstieg in die zumindest teilweise umweltfreundliche Mobilität ohne Abstriche bei der Alltagstauglichkeit.

... Porsche GT2 RS,

weil uns der stärkste aller Serien-Elfer noch nie enttäuscht hat – ganz abgesehen vom enormen Sammlerpotenzial.

Okay, 285.220 Euro haben die wenigsten einfach so übrig. Wer aber kräftig geerbt hat, darf sich von 700 PS und 750 Nm in 2,8 Sekunden auf 100 katapultieren lassen.

Vmax im Porsche 911 GT2 RSWie schnell können 700 PS sein?

... Hyundai i30 N,

weil N-Chef Biermann uns einen ernsthaften Kompaktklasse-Sportsmann ohne Allüren verspricht.

Weniger den Boulevard als ernsthafte Trackdays hat die N-Linie von Hyundai im Visier. Hohe Karosseriesteifigkeit, mechanisches Sperrdifferenzial und bis zu 275 PS rüsten den schärfsten aller i30 auch mal für Einsätze abseits des öffentlichen Straßenverkehrs.

Hyundai i30N (2017)Das ist der Preis für den Top-Sportler

... Ford Fiesta,

weil es mit dem Teufel zugehen müsste, wenn dieses Turbowiesel für kleines Geld nicht wieder alle Benzinköpfe wuschig fahren würde.

Geheimtipp Fiesta ST? Nö. Weiß doch jeder, dass die Jungs bei Ford ein Händchen für ihren kleinen Sportler haben. Jetzt mit Drei- statt Vierzylinder-Turbo, doch 200 PS und 290 Newtonmeter aus 1,5 Litern Hubraum versprechen Leistung satt. Handlich waren die Teile schon immer, nun kommt noch die Einstellbarkeit von Sound, Ansprechverhalten, Lenkservo und ESP-Regelung hinzu. Ach, und das hochwertigere, aufgeräumtere Interieur. Vorfreude!

Preise Ford Fiesta (2017)Kleinwagen ab 12.950 Euro
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