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IAA + Wir

Manuel Dohr und die IAA 2003

Porsche 959 und Carrera GT mit Walter Röhrl in Leipzig 03 Foto: Schmid 66 Bilder

2003 war nicht nur das Jahr der 60. Internationalen Automobilausstellung. Für auto-motor-und-sport-Onlineredakteur Manuel Dohr war sie zugleich ein wichtiger Meilenstein hin zum lange gehegten Berufswunsch.

09.09.2009

Meine erste IAA beginnt im Oktober 2002 auf einem Flugplatz bei Bitburg. Dort nehme ich an einem Subaru Fahrertraining teil. Und wie der Zufall es will, ist auch der damalige sport auto-Volontär Michael Orth vor Ort.

Für sport auto kurzerhand zur IAA nach Frankfurt

sport auto. Jenes Blatt, das seit ich denken kann regelmäßig per Post ins Haus geflattert kam und das ich von Kindesbeinen an verschlungen habe. Väter prägen eben. Und nun stehe ich in der eisigen Eifel auf einer zugigen Runway, lausche gebannt Rallye-Ass Peter Corazza, der über die richtige Fahrzeugbeherrschung doziert und kann mich nicht entscheiden: Soll ich den sport auto-Mann nun ansprechen? Schließlich war das Berufsziel schon ganz früh klar: Motorjournalist. Bei sport auto.

Ich fasse mir ein Herz und frage Michael Orth artig, ob denn eventuell und vielleicht die Möglichkeit bestünde, ein Praktikum in Stuttgart zu machen. In den Semesterferien vielleicht? Und Michael zögert keine Sekunde, zückt Papier und Kugelschreiber und notiert mir die Telefonnumer von Horst von Saurma, Chefredakteur von sport auto. „Sag ihm einen schönen Gruß, Du hättest seine Nummer von mir.“ Mach' ich, schon zwei Tage später.

Und so nimmt die berufliche Laufbahn ihren Anfang. Wenige Monate später, im September 2003, sitze ich im fünften Stock der Leuschnerstraße und kann es noch nicht fassen. Ich bin drin, darf schreiben und Autos fahren. Und: es ist IAA-Zeit. Das kommt Horst von Saurma, der plötzlich in der Tür steht, sehr gelegen. Die ideale Gelegenheit für einen Probeartikel. Er schickt mich kurzerhand nach Frankfurt: „Lass Dir ein Zugticket geben, schau Dir die Messe an und schreibe mir einen Artikel über die Sportwagen-Neuheiten der IAA.“ (hier geht es zum großen IAA-Special)

Ferrari, Lamborghini, Porsche und Maserati auf der IAA 2003

Also auf zur IAA. Per ICE geht es in die hessische Autometropole. Die Wege sind kurz in Frankfurt - zumindest, wenn man vom Hauptbahnhof zum IAA-Messegelände möchte. Dank fast minütlich fahrender S-Bahn stehe ich wenige Minuten nach meiner Ankunft bereits vor den Toren der 60. Internationalen Automobilausstellung. Ich lasse die kurze Eingangskontrolle über mich ergehen und dann ist es so weit: Die IAA-Welt steht mir offen (hier geht es zum IAA-Messeguide ).

Meinen journalistischen Auftrag im Hinterkopf, mache ich mich natürlich direkt auf zu den Ständen, auf denen es echte Sportwagen zu sehen gibt: Ferrari, Lamborghini, Maserati, Porsche, BMW,...Sitzprobe hier, Foto da. Essen? Trinken? Keine Zeit! Weiter, schnell weiter! Der mitgeführte Rucksack füllt sich erschreckend schnell mit Prospekten und Infomaterial. Nach rund fünf Stunden Rennerei durch die Messehallen habe ich das Gefühl, dass meine Füße sich lautstark zu Wort melden: „Wir gehen nicht mehr mit!“.

Also mache ich mich auf, um den nächsten Zug nach Stuttgart zu erhaschen. Die Fahrt nutze ich, um die gesammelten Eindrücke niederzuschreiben. Am nächsten Tag in der Redaktion sprudeln die Sätze nur so aus den Fingerkuppen. Vom neu präsentierten Ferrari 575 GTC, dem unglaublichen Ferrari Enzo, der in der Realität noch schärfer aussieht als auf Bildern, vom Traumauto schlechthin – dem Porsche Carrera GT-, von Maserati Quattroporte, Mercedes SLR, Lamborghini Gallardo und Murciélago R-GT.....

Die Sportwagen der IAA 2003

Horst liest sich den Text durch, macht hier und da Verbesserungsvorschläge am Rand und gibt mir die „Sportwagen der IAA 2003“ mit den Worten zurück: „Gut, gefällt mir. Was machst Du denn im März? Hättest Du Lust, uns nochmal zu unterstützen? Beim Autopower-Katalog?“ Ich weiß nicht mehr, ob ich einen ganzen Satz rausbekommen habe oder ob es am Ende nur Gestammel gewesen ist. Jedenfalls sitze ich sechs Monate später wieder im fünften Stock der Leuschnerstraße und darf massenhaft Texte über Ferraris, Maseratis, Porsche, PS-starke Audi, BMW und Mercedes schreiben. Der Anfang hin zum lange gehegten Berufsziel ist gemacht. Und es soll weiter gehen. Aber das ist eine andere Geschichte...


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