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IG Metall

Weniger Opel-Jobs müssen gestrichen werden

Bei der Sanierung des Autobauers Opel werden nach Einschätzung der IG Metall weniger Jobs gestrichen als zunächst geplant. Er gehe davon aus, dass nicht alle geplanten 4.000 Stellen wegfallen, sagte der Bezirksleiter des IG-Metall-Bezirks Frankfurt und Opel-Aufsichtsrat, Armin Schild, am Freitag (13.8.).

Für die positive Entwicklung gebe es mehrere Gründe wie die guten Verkaufszahlen für die neuen Modelle, die hervorragende Positionierung des Rüsselsheimer Entwicklungszentrums im Verbund der Konzernmutter General Motors und die geplante Produktoffensive. 

Eisenach-Jobs relativ sicher

Ursprünglich hatte Opel geplant, von europaweit 48.000 Jobs 8.000 abzubauen, von denen wiederum die Hälfte auf Deutschland entfallen sollte. Am härtesten sollte es den Standort Bochum mit 1.800 Streichungen treffen. Es werde daran gearbeitet, möglichst vielen Opel-Werkern aus Bochum Alternativen in den anderen Werken anzubieten. Genaue Zahlen wollte Schild nicht nennen. Der Abbau der Jobs in Belgien, Großbritannien und Spanien ist hingegen bereits weitgehend vollzogen. Nach früheren Aussagen aus dem Betriebsrat können sich insbesondere die Opel-Arbeiter in Eisenach ihrer Jobs relativ sicher sein, weil dort voraussichtlich der neue Kleinwagen "Junior" gebaut werden soll. Eine offizielle Entscheidung dazu ist aber noch nicht gefallen.  

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