Infineon-Prozess

Erste Verurteilung

Foto: dpa

Nach der ersten Verurteilung im Schmiergeldskandal bei Infineon gerät Ex-Konzernchef Ulrich Schumacher schwer unter Druck. Der Sponsoring-Vermittler Udo Schneider wurde am Montag (25.9.) vom Landgericht München zu einer Haftstrafe von vier Jahren verurteilt.

Schneider hatte zuvor in einem umfassenden Geständnis erstmals öffentlich ausgesagt, auch Schumacher hohe Summen gezahlt zu haben. Schumacher bestreitet dies. Im Umfeld des Verfahrens geht man davon aus, dass dennoch eine mögliche Anklage-Erhebung gegen Schumacher näher gerückt ist. Infineon kündigte an, eine Schadenersatzklage werde intensiv geprüft.

Schneider hatte für Infineon das Motorsport-Sponsoring organisiert. "Ich habe alles versucht, damit ich bei Infineon im Geschäft bleiben kann", begründete er die Zahlung der Bestechungsgelder. Richter Wolf-Stefan Wiegand sagte dazu in seiner Urteilsbegründung: "Die Herren mussten gewogen gehalten werden." In dem Verfahren gegen Schneider hatte zuvor bereits der frühere Infineon-Vorstand Andreas von Zitzewitz die Annahme von Schmiergeld gestanden.

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