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Schlechtestes Autojahr seit Wiedervereinigung

Foto: dpa

Das Jahr 2007 wird nach Einschätzung des Instituts für Automobilwirtschaft (IFA) das schlechteste Autojahr seit der Wiedervereinigung. Das IFA-Institut erwartet einen Rückgang von gut zehn Prozent auf nur etwa 3,1 Millionen Neuwagen, hieß es in einer Mitteilung vom Mittwoch (14.11.) in Geislingen/Steige (Kreis Göppingen).

Für 2008 sei mit einer allerdings nur leichten Erholung auf 3,28 Millionen Neuwagenverkäufe zu rechnen. Als Gründe für den starken Rückgang nannte IFA-Chef Prof. Willi Diez die erhöhte Mehrwertsteuer, die anhaltende Verunsicherung der Käufer durch die CO2-Diskussion und die steigenden Kraftstoffpreise.

Das Institut an der Hochschule Nürtingen-Geislingen regte eine staatliche Verschrottungsprämie für Altfahrzeuge an, wie sie bereits in Italien zu einer deutlichen Marktbelebung geführt habe. Sie sei außerdem nicht nur ökonomisch, sondern auch ökologisch sinnvoll, da Autos mit hohen Schadstoffemissionen aus dem Markt gedrängt würden. Bei einer Verschrottungsprämie von 1.000 Euro rechnet das IFA mit 250.000 zusätzlichen Neuwagen. Finanziert werden könnte die Prämie aus den Einnahmen der geplanten CO2-Steuer. Rund 15 Millionen Pkw in Deutschland erfüllten nur die veraltete Euro-Norm zwei.

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