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Investitionen in neue Modelle drücken auf das Ergebnis: Zetsche dämpft Gewinnerwartungen

Investitionen in neue Modelle drücken auf das Ergebnis Zetsche dämpft Gewinnerwartungen

Daimler-Chef Dieter Zetsche hat die Gewinnerwartungen für 2010 gedämpft. In der zweiten Jahreshälfte fallen bei Mercedes-Benz Cars höhere Ausgaben für CO2-bezogene Entwicklungen und für Investitionen in neue Fahrzeugmodelle an, wie der Konzern-Lenker am Freitag (28.5.) in Peking erklärte.

Diese Kosten werden das Ergebnis belasten. Über die Höhe der Belastungen machte der Vorstandschef des Autobauers keine Angaben.

Im zweiten Quartal liegt Daimler über Plan

Im zweiten Quartal werde das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) bei Mercedes-Benz Cars laut Plan zwar über dem Wert der ersten drei Monate des Jahres (806 Millionen Euro) liegen. Das Sechs-Monats-Ergebnis lasse sich aber nicht auf das Gesamtjahr hochrechnen, schränkte Zetsche ein. Der Manager bekräftigte dennoch das Ziel für 2010, in der wichtigsten Sparte ein EBIT zwischen 2,5 und drei Milliarden Euro zu erzielen. Für den Konzern peilt der Premiumhersteller ein operatives Ergebnis von mehr als vier Milliarden Euro an. Am 27. Juli legen die Stuttgarter ihre Halbjahreszahlen vor.

Der asiatische Markt nimmt nach Einschätzung des Daimler-Chefs eine immer bedeutendere Rolle für die Autobauer ein. "China wird zunehmend zum Gravitationszentrum der Automobilindustrie und für Mercedes-Benz Cars kurzfristig zum drittgrößten Absatzmarkt." Der Pkw-Absatz soll 2010 mehr als 100.000 Fahrzeuge erreichen (2009: 67.000).

Daimler gründet mit dem chinesischen Batterie- und Autohersteller BYD ein Forschungs- und Technologiezentrum für die Entwicklung von Elektrofahrzeugen in China. Rund 71 Millionen Euro lassen sich die beiden Unternehmen das Projekt kosten. 2013 soll das gemeinsam entwickelte Elektroauto auf den Markt kommen.

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