11/2018, Jaguar I-Pace Berlin Jaguar
11/2018, Jaguar I-Pace Berlin
Interview mit I-Pace-Entwickler Wolfgang Ziebart, Wolfgang Ziebart
Jaguar Land Rover_2018 4 Bilder
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Berlin: Zehn elektrische Jaguar I-Pace für Limousinenservice

Jaguar I-Pace in Berlin Limousinenservice setzt auf Elektro-SUV

Inhalt von

In Berlin startet eine Flotte von zehn Jaguar I-Pace bei einem Anbieter von Limousinenfahrservices. Der Jaguar-Chef persönlich hat die Autos an den Kunden übergeben.

Für den Personentransport in Großstädten eigenen sich Elektroautos sehr gut. Die Reichweite voller Akkus reicht meist für die Strecken eines Tages, sonst wird an Schnellladesäulen zum Beispiel in der Mittagspause des Fahrers Strom gezapft. Die lokal emissionsfreie Fortbewegung schafft nicht nur bessere Luft, sondern schützt die Betreiber der Fahrzeuge auch vor möglichen Einfahrtverboten in der Zukunft.

Jaguar nutzt jetzt eine weitere Metropole für den öffentlichkeitswirksamen Einsatz seines elektrischen I-Pace. Im Sommer 2018 wurden in München in Zusammenarbeit mit einem lokalen Unternehmer zehn Exemplare des Modells in den Taxibetrieb gestellt.

07/2018, Jaguar I-Pace Taxi

Jetzt kommen abermals zehn I-Pace für Mitfahrer auf die Straße. Dieses Mal in Berlin und ohne eine Folierung in der Taxifarbe Elfenbein.

RocVin, ein Berliner Anbieter von Fahrservices mit Limousinen, hat von Jaguar-Chef Dr. Ralph Speth jetzt zehn schwarze Jaguar I-Pace entgegengenommen. Eine direkte Buchung des Elektro-SUV ist auf der Website von RocVin (noch?) nicht möglich, wer unbedingt elektrisch an sein Ziel gebracht werden will, sollte also zur Vereinbarung einer Fahrt besser anrufen.

Zu seinen Kunden zählt der Limousinenservice nicht nur Privat- und Geschäftskunden, sondern auch politische Kreise in der Hauptstadt. Für Jaguar bedeutet das Angebot zusätzliche PR für den I-Pace.

Ausbau der Ladeinfrastruktur

16 Ladepunkte für das Nachladen der Fahrzeuge hat RocVin in einer Tiefgarage neu installieren lassen. Hier soll ausschließlich Ökostrom in die Akkus der Autos fließen.

Dr. Ralph Speth mahnt bei der Vorstellung der Zusammenarbeit, dass der Aufbau einer Ladeinfrastruktur vorangetrieben werden muss: „Hier in Berlin möchte ich umso mehr betonen, dass alle gefragt sind – Regierungen, Städte, Forschung und die Industrie über viele Segmente hinweg. Kein Hersteller kann den Mobilitätswandel alleine bewerkstelligen.“

Der Jaguar I-Pace kam im Sommer 2018 auf den Markt. Das 4,70 Meter lange Elektroauto mit einer maximalen Leistung von 294 kW / 400 PS schafft mit einer Akkuladung nach dem neuen, realitätsnäheren WLTP-Zyklus 480 Kilometer Strecke. Der Grundpreis liegt bei 77.850 Euro.

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