Jaguar Land Rover und Aurrigo

Autonome Pods mit Blickkontakt zu Fußgängern

08/2018, Jaguar Aurrigo automoner Pod Foto: Jaguar

„Hallo Fußgänger, sich sehe Dich“. Jaguar Land Rover erprobt die Akzeptanz des direkten Blickkontaktes zwischen autonom fahrenden Autos und ihrem Umfeld. Damit soll das Vertrauen in die Fahrzeuge gestärkt werden.

Im Rahmen des mit staatlichen Mitteln geförderten Projektes UK Autodrive zur Erprobung autonomer Fahrzeuge in Großbritannien entwickelt das Unternehmen Aurrigo selbstfahrende Pods. Die elektrisch angetriebenen Kabinen bieten vier Personen Platz und sind nicht nur für den Einsatz in Flughäfen, großen Einkaufzentren oder Freizeitparks gedacht, sondern auch als Mobilitätsangebot für die erste und letzte Meile in Städten.

10/2018, Land Rover Autonom Selbstfahrende Autos in England Autonomer Range Rover Sport auf der Autobahn

Der Autohersteller Jaguar Land Rover, der ebenfalls Teil des UK Autodrive – Projekts ist, kooperiert jetzt mit Aurrigo. Gemeinsam stellt man einen Weg vor, der das selbstfahrende Auto mit seinem Umfeld kommunizieren lässt. Dazu gab und gibt es von diversen Autobauern schon mehrere Ansätze, die von farbig leuchtenden Elementen an der Front bis hin zu auf die Straße projizierten Zebrastreifen oder Nachrichten reichen.

Aurrigo und Jaguar Land Rover glauben, dass ein direkter Blickkontakt zwischen dem autonom fahrenden Auto und den Passanten ein gutes Mittel ist. Im Rahmen der Forschung sind die Pods in einem künstlich angelegten Stadtbild unterwegs, damit die künstliche Intelligenz in den fahrerlosen Autos das Verhalten von Fußgängern und anderen Verkehrsteilnehmern lernen kann.

Direkter Blickkontakt zwischen Auto und Fußgänger

08/2018, Jaguar Aurrigo automoner Pod Foto: Jaguar
Animierte Augen an der Front des selbstfahrenden Pods.

Die virtuellen Augen an der Front des Fahrzeugs erkennen Personen und blicken diese über ihr Display direkt an. Damit soll eine Vertrauensbasis zwischen Mensch und Maschine hergestellt werden. Jaguar Land Rover bezieht sich auf Studien, wonach über 63 Prozent der befragten Teilnehmer sich im Straßenverkehr weniger sicher fühlen, sobald autonome Fahrzeuge unterwegs sind. Diese Unsicherheit soll mit den Blickkontakten minimiert werden.

Pete Bennett, Manager für Future Mobility Research bei Jaguar Land Rover, erklärt: „Es zähl zu den Selbstverständlichkeiten, dass Fußgänger Blickkontakt zum Fahrer eines nahenden Wagens aufnehmen, bevor sie die Straße betreten. Es ist uns wichtig zu verstehen, wie sich dies in die stärker automatisierte Welt der Zukunft übertragen lässt. Wir möchten herausfinden, ob es sinnvoll ist, die Menschen mit umfassenden Absichten eines Fahrzeugs zu versorgen – oder ob man einen Fußgänger einfach nur wissen lässt, dass er erkannt wurde und auf diese Weise Vertrauen aufbaut.“

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