Jaguar Land Rover und Plugsurfing

Einfaches Bezahlen an der Stromladesäule

07/2018, Range Rover Sport P400e Foto: Land Rover 5 Bilder

Fahrer eines Jaguar I-Pace oder eines elektrifizierten Range Rover können künftig eine App zur Suche von Ladesäulen und zur Bezahlung des Fahrstroms nutzen. Der Autobauer kooperiert dabei mit Plugsurfing.

9.976 Ladestationen für Elektroautos zählt das Onlineportal Statista aktuell in Deutschland, Tankstellen sind es laut gleicher Quelle aktuell ca. 14.500. Gar kein großer Unterschied mehr, wobei sich das Nachladen von Strom nicht nur aufgrund der längeren Standzeit noch immer komplizierter gestaltet. Unterschiedliche Netzbetreiber und Gebührenmodelle treffen auf Bezahlmodelle mit Kundenkarten, von denen man natürlich die nicht hat, die man gerade benötigt.

Zentrale Abrechnung des Fahrstroms

Die zentrale Abrechnung mit den verschiedenen Anbietern ist das Geschäftsmodell neuer Dienstleister, die ihren Kunden Zugang zu sämtlichen Ladepunkten in Deutschland und auch im Ausland bieten. Einer davon ist das Berliner Start-up Plugsurfing, seit Frühjahr 2018 Teil des finnischen Ladeinfrastruktur-Betreibers Fortum Charge & Drive.

07/2018, Jaguar I-Pace Taxi Jaguar I-Pace als Taxi Elektrotaxi-Flotte in München

Einer der Kooperationspartner von Plugsurfing ist der Autobauer Jaguar Land Rover. Mit den elektrifizierten Plug-in-Hybriden Range Rover P400e und Range Rover Sport P400e sowie dem vollelektrischen Jaguar I-Pace haben die Briten aktuelle drei Modelle mit Ladeanschluss im Programm. Weitere werden folgen, denn im Jahr 2020 soll jede Baureihe der beiden Marken über mindestens eine elektrifizierte Version verfügen.

Fahrer der Marken können einer App unter den 70.000 europäischen Ladepunkten im Netzwerk von Plugsurfing den für sie nächsten oder am besten gelegenen Stromanschluss suchen. In der App wird auch die Ladeleistung der jeweiligen Säule angezeigt. Außerdem erfährt man, ob der Anschluss frei oder von einem anderen Auto belegt ist.

Abo-Modell mit begrenztem Gratis-Strom

Die Bezahlung der Stromladung erfolgt zentral über Plugsurfing. Ein RFID-Chip schaltet die Ladesäule vor Ort frei. Alternative zur reinen Zahlung nach Bedarf bietet Jaguar Land Rover auch ein Abo-Modell an. Dabei zahlt der Hybrid- oder Elektroautofahrer 45,80 Euro im Monat. Als Gegenleistung kann man bei jedem Ladevorgang kostenlos 30 Minuten Gleichstrom und 60 Minuten kostenlos Wechselstrom zapfen. Je nach Ladeleistung der Säule und Fahrprofil kann man sich mit seinem Jaguar I-Pace oder Range Rover also von Ladesäule zu Ladesäule hangeln, um stets im Zeitlimit für die kostenlose Stromportion zu bleiben. Dabei gibt es keine Deckelung nach oben, dieses Spiel könnte man beliebig oft betreiben.

Käufer eines Jaguar I-Pace oder eines elektrifizierten Range Rover dürften aber eher weniger zur Stromschnäppchenjägerfraktion zählen. Schon mit der Wahl ihres Autos zeigen sie doch, dass sie zu den Besserverdienern gehören. Den Jaguar I-Pace kann man zu Preisen ab 77.850 Euro bestellen. Der Range Rover Sport P400e kostet ab 88.000 Euro, die preisliche Spitze des Trios markiert der Range Rover P400e mit einem Grundpreis von 120.000 Euro.

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