Jaguar und Land Rover-Verkauf

Arbeitnehmer für Tata

Foto: Ben 8961

Beim geplanten Verkauf der Ford-Konzernmarken Jaguar und Land Rover wollen die Arbeitnehmervertreter einem Zeitungsbericht zufolge das Angebot des indischen Autobauers Tata Motors unterstützen.

Belegschaftsvertreter beider Marken hätten dies am Mittwoch (21.11.) bei einem Treffen im Land Rover Werk im britischen Solihull beschlossen, berichtet das "Wall Street Journal" in seiner Online-Ausgabe.

Bereits einen Tag zuvor habe sich die britische Gewerkschaft Unite mit Managern der drei verbliebenen Bieter getroffen. Neben Tata Motors seien noch der indische Hersteller Mahindra und die J.P. Morgan Chase-Beteiligungsgesellschaft One Equity Partners im Rennen, hieß es.

Offiziell lehne die Gewerkschaften einen Verkauf weiter ab. Wenn es aber dazu komme, sei Tata der einzige unter den verbliebenen Bietern mit genug Geld, Schlagkraft und Erfahrung, sagte dem Blatt ein Teilnehmer der Treffen.

Jaguar und Land Rover beschäftigen in Großbritannien zusammen rund 16.000 Mitarbeiter. Die Gewerkschaften verlangen, dass keine Arbeitsplätze verloren gehen. Nach jüngsten Aussagen von Ford soll der Verkauf der beiden Marken spätestens Anfang nächsten Jahres über die Bühne gehen.

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