Jaguar XE

S-Version bekommt F-Type-V6

Jaguar XE S Foto: Jaguar 32 Bilder

Jaguar zielt mit dem XE-Modell auf die Mittelklasse und damit natürlich auch auf die deutschen Premium-Modelle wie BMW 3er, Mercedes C-Klasse oder Audi A4. Auf dem Genfer Autosalon 2014 wurde der Name offiziell bekanntgegeben. Aktuelle Erlkönig-Bilder zeigen den Mittelklässler, der auch den 3,0-Liter-V6-Motor aus dem F-Type unter die Haube gepflanzt bekommt, bei ersten Testfahrten.

Mit dem neu entwickelten Jaguar XE wollen die Briten das Mittelklasse-Premium-Segment aufmischen. Seine Premiere wird der neue Jaguar XE am 8. September 2014 in London feiern. Die Markteinführung ist für Mitte 2015 geplant. Der Jaguar XE trägt als erstes Modell die neuentwickelte Aluminium-Plattform, auf der später auch der SUV C-X17 und weitere Modelle aufbauen.

Jaguar XE mit Vierzylinder Diesel- und Benzinermotoren

Angetrieben wird der neue Jaguar XE  von einer neuen Vierzylinder-Ingenium-Motorenfamilie, die mit zwei Liter Hubraum als Diesel und Benziner antritt. Auch der 3,0-Liter-V6-Motor aus dem F-Type wird zum Einsatz kommen. Dieser könnte wie im F-Type 380 PS entwickeln. Mit diesem Aggregat wird der Jaguar dann XE S heißen und eine entsprechende Plakette im Grill tragen. Jaguar verspricht, dass die neuen Motoren das Spektrum von über 300 km/h Höchstgeschwindigkeit und CO2-Emissionen von unter 100 g/km abdecken. Allradantrieb dürfte es ebenfalls geben.

Für einen hohen Komfort und ein agiles Handling verbaut Jaguar eine Integral-Mehrlenkerachse, die im Vergleich zu einer konventionellen Multilink-Achse mehr Quer- und Längssteifigkeit herstellt. Sie ist aus geschmiedetem oder hohl gebohrtem Aluminium gefertigt. Bei der Vorderachse bedient sich der neue Jaguar XE beim Jaguar F-Type.

Für eine direkte Lenkung wird im XE nach Angaben von Jaguar erstmals eine elektrische Servolenkung eingesetzt. Hier verspricht sich Jaguar nicht nur ein hochwertiges Lenkgefühl, auch eine variablere Lenkungsdämpfung, eine stärkere Lenkunterstützung bei langsamen Manövern und die optimale Vernetzung zum Getriebeprogramm Jaguar Drive Control soll gewährleistet sein. Des Weiteren kündigt die britische Marke weitere Features zur Verbesserung der aktiven Sicherheit und Fahrerunterstützung in diesem Zusammenhang an.

Als weitere Technologie wird es im neuen XE einen komplett neuentwickelte Anfahrhilfe geben. All Surface Progress Control (ASPC) nennt sich das System, das ähnlich einer Cruise Control bei niedrigen Tempo funktioniert. So soll das Durchdrehen der Räder verhindert und maximaler Grip aufgebaut werden. Der Fahrer braucht dazu kein Pedal mehr zu betätigen.

Optisch kommt der Jaguar XE mit einer coupéhaften Dachlinie daher. Der "Hubbel" am hinteren Dachbereich des Erklönigs ist noch stark getarnt. In der Heckansicht sieht man indes den Verlauf der hinteren Scheibe. Die hinteren Seitenfenster werden noch weiter in die C-Säule ragen, als es die Tarnung suggeriert.

Eine langgestreckte Motorhaube zeichnet den Jaguar XE in der Seitenansicht aus, auch das Stummelheck bleibt. Ansonsten zeigt ein erstes offizielles Bilder des Jaguar XE eine grimmige Front mit mächtigen Kühllufteinlässen und eine stark konturierte Motorhaube. Vermutlich wird es den Jaguar E auch in einer Kombiversion als Sportbrake geben.

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