Jaguar XKX, Designstudie Marin Myftiu, Hussain Almossawi
Jaguar XKX, Designstudie
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Jaguar XKX, Designstudie 29 Bilder

Jaguar XKX Designstudie

Je schneller, desto mehr Energie

Die Designstudie Jaguar XKX gewährt einen möglichen Ausblick in die Zukunft der britischen Marke. Der Elektro-Roadster verwandelt Fahrtwind in Strom, ist energieeffizient und macht dabei noch eine ausgesprochen attraktive Figur.

Die beiden freien Designer Marin Myftiu und Hussain Almossawi ließen sich bei ihrem Kunstwerk vom legendären Jaguar E-Type inspirieren. In der Seitenansicht des XKX soll sich der springende Jaguar, das Markenzeichen der Marke wiederspiegeln. Die Scheinwerfer erinnern an den zornigen Ausdruck einer angreifenden Katze.

Neben der Optik kommen auch die Themen Leichtbau, Aerodynamik und Energieeffizienz nicht zu kurz. So ist der Jaguar XKX zum Beispiel mit einem Elektromotor ausgestattet, der sich während der Fahrt selbst mit Energie versorgt. Wie das geht? Die Außenhaut des Wagens  ist mit einer druckempfindlichen Oberfläche überzogen, die mittels piezoelektrischer Zellen Strom erzeugen soll. Dabei nutzt sie Luftdruck und Reibung, die während der Fahrt an der Front des Fahrzeugs entstehen. Je schneller der Wagen also fährt, desto mehr Energie kann auch erzeugt werden.

Jaguar XKX mit versenkbaren Außenspiegeln

Allzu heftig dürfte der Luftwiderstand aber nicht ausfallen. Denn an der Front, unterhalb der Scheinwerfer ist die Jaguar-Studie mit extra-großen Lufteinlässen versehen. Diese sollen möglichst viel Luft aufnehmen und an die Ausströmer hinter den Vorderrädern leiten. Der Luftstrom gleitet an der Fahrzeugflanke entlang und nimmt die gleiche Abkürzung durch die hinteren Radhäuser um anschließend durch die großen Öffnungen am Heck wieder auszutreten. Auf diese Weise soll ein Großteil der Antriebsenergie eingespart werden und die Reichweite des Elektroantriebs signifikant erhöht werden.

Ein weiteres durchdachtes Merkmal sind die Außenspiegel des Jaguar XKX. Hier reagieren die beiden Designer auf die Anfälligkeit von konventionellen Spiegeln gegen Beschädigungen. Wird das Auto geparkt, falten sich die kaum mehr als einen Zentimeter dicken Spiegel zusammen und verschwinden in einem kleinen Schacht in der Tür. Sobald das Auto gestartet wird, fahren sie automatisch wieder aus.

Nähere Angaben über die Motorisierung machen die beiden Designer nicht. Unwahrscheinlich ist auch, dass der Jaguar XKX jemals in Serie gehen wird. Allerdings hegen die beiden Designer die Hoffnung, dass Elemente des Designs in zukünftigen Jaguar-Modellen zu sehen sein werden.

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