Japaner investieren in Japan

Toyota Emblem Foto: Toyota

Japanische Automobilkonzerne wollen ihr heimisches Händlernetz aufpolieren. Wie die gewöhnlich gut informierte japanische Wirtschaftszeitung "Nihon Keizai Shimbun" am Donnerstag (29.12.) berichtete, wird allein Branchenprimus Toyota Motor wahrscheinlich 100 Milliarden Yen (720 Millionen Euro) dafür ausgeben.

Bisher hatten die japanischen Autokonzerne vor allem im Ausland investiert. Doch nun hätten sie die Notwendigkeit erkannt, den heimischen Absatz anzukurbeln, indem sie ihr Händlernetz wettbewerbsfähiger machen.

Obgleich die Konsumausgaben allgemein anziehen, wären die Verkäufe von Neuwagen weiterhin schwach, berichtete die Zeitung. Der Absatz von neuen Autos, ausgenommen Kleinwagen, werde auf 3,96 Millionen Einheiten geschätzt, fast ebenso viele wie im Vorjahr. Das Blatt machte zwei Trends in Japan aus: Angesichts steigender Benzinpreise würden zunehmend Klein- und Kompaktwagen bevorzugt beziehungsweise werde die Neuanschaffung eines Autos hinausgezögert. Zugleich aber steige die Nachfrage nach Luxusautos wie dem Lexus von Toyota.

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