Jeep Grand Cherokee 3.0 CRD

Jeep Grand Cherokee - jetzt mit Diesel

Foto: Jeep 18 Bilder

Jetzt ist das Angebot komplett und die mit Abstand attraktivste Motorisierung für den Jeep Grand Cherokee zu haben. Der große Diesel-Indianer kommt mit 190 oder 240 PS und in drei Ausstattungs-Varianten.

Ein halbes Jahr nach Markteinführung der neuen Modellreihe ist jetzt das Angebot komplett. Während bislang nur die beiden Benziner jeweils in der Top-Ausstattung "Overland" verfügbar waren, kommen nun die beiden zusätzlichen Ausstattungen Laredo (Basis) und Limited sowie der von den Jeep-Fans ungeduldig erwartete Dieselmotor.

Italienischer Diesel im Jeep Grand Cherokee 3.0 CRD

Der neue Diesel stammt, inzwischen dürfte es sich herumgesprochen haben, von VM-Motori aus Italien. Ein alter Bekannter für Jeep, denn bereits der Cherokee XJ, der Grand Cherokee ZJ und WJ sowie aktuell der Jeep Wrangler wurden und werden mit VM-Dieselmotoren bestückt. In den neuen Chef-Indianer kommt allerdings das potenteste Aggregat, das bislang in einem Diesel-Jeep zu haben war: mit 241 PS und 550 Newtonmeter Drehmoment muss sich der Dreiliter-V6-Turbodiesel vor keiner aktuellen Konkurrenz verstecken.

Die Multijet-II-Einspritztechnik auf dem Sechszylinder stammt von Jeeps neuer Mutter Fiat, und zwei Leistungsstufen werden künftig angeboten. Im Laredo, dem Basismodell, wird der VM-Diesel künftig mit 190 PS und 440 Newtonmeter antreten. Der Normverbrauch (8,3 Liter) ändert sich nicht gegenüber dem Limited-Diesel mit 241 PS, wohl aber die Fahrleistungen: Zwei Sekunden schneller stürmt das 241-PS-Modell auf Tempo 100 (8,2 Sekunden) als sein temperament-gebremster Bruder, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 191 km/h für den schwächeren und 202 km/h für den stärkeren Motor.

Neue Laredo-Basisversion

Wie bei Jeep seit Jahrzehnten gewohnt, wird bereits der Laredo so ordentlich ausgestattet, dass man nichts wesentliches vermissen muss. Allerdings bleibt die bessere Geländetechnik dem Limited und der Topausstattung Overland vorbehalten. Nur dort lässt sich der Grand Cherokee mit dem Quadra-Lift genannten Luftfederfahrwerk auf bis zu 27 Zentimeter Bodenfreiheit pumpen sowie mit dem Quadra-Drive-Antrieb und seinen automatischen Differentialsperen zu souveränen Kletterpartien animieren. Für den Limited kostet die bessere Geländetechnik Aufpreis, beim Overland ist sie Serie. Der Laredo, ob Diesel oder V6 Benziner, kommt stets nur mit Stahlfedern und dem einfacheren Quadra-Trac-Antrieb.

Immer Serie: die bereits vom V6-Benziner bekannte und dort bisweilen etwas unharmonisch arbeitende Fünfgang-Automatik. Die Preise starten auf einem geradezu volkstümlichen Level: 42.300 Euro kostet der Jeep Grand Cherokee 3.0 CRD Laredo, 48.850 Euro der Limited und 57.650 Euro die all-inclusive-Version Overland.

Zum Vergleich: Von den Diesel-Basismodellen von VW Touareg, Mercedes M-Klasse und BMW X5 – die man nun erstmals ohne rot zu werden als Wettbewerber für den Jeep Grand Cherokee nennen darf – trennen den Jeep zwischen 6.400 und 12.200 Euro...

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