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VW Eos - Wolfsburger Luftprinzip

Foto: VW 17 Bilder

Update ++ Mit Video ++ Der VW Eos startet im Frühjahr 2006 zu Preisen ab 25.950 Euro - das Cabrio-Coupé feiert auf auf der IAA in Frankfurt seine Weltpremiere. Und der neuste Spross der Wolfsburger zeigt sich ganz im Style der Marke - birgt jedoch bis auf die fünfteilige Dach-Konstruktion wenig Überraschendes.

Der V-förmige Grill erinnert an den Golf R32, das Scheinwerfer-Design mit den "Tränensäcken“ an den neuen Passat. Das Heck wirkt bieder, während die keilförmige Form Dynamik und Eleganz ausstrahlt. Die Seitenansicht spricht jedoch, entgegen der VW-Meinung, dass der "weniger ausladende Windschutzscheibenrahmen“ das "Entern des offenen Eos“ erleichtert, eine andere Sprache.

Die Preise

VW Eos Preis €
1,6 FSI (115 PS) 25.950 €
2,0 FSI (150 PS) 27.600 €
2.0 TFSI (200 PS) 30.100 €
3,2 V6 DSG (250 PS) k.A.
2,0 TDI (140 PS) 29.500 €

CSC: Dacheröffnung in 25 Sekunden

Insgesamt misst der Eos 4,41 Meter in der Länge, 1,79 Meter in der Breite und 1,44 Meter in der Höhe und soll oberhalb des New Beetle positioniert werden und nach VW-Diktion eine neues "Subsegment“ zwischen Golf und Passat eröffnen.

Und als bis jetzt einziger Vertreter in diesem Subsegment sind die entsprechenden Fahrzeug-Features exklusiv. So auch die Dachkonstruktion, die VW "CSC“ nennt. Das (C)oupé-, (S)chiebe- und (C)abrio-Dach mit integriertem Glasschiebe-/Hubdach besteht aus fünf Teilen und spannt sich in einem weiten Bogen über die vier Passagiere. Die elektrische Eos-Eröffnung dauert 25 Sekunden. In dieser Zeit fährt zuerst das Glasschiebedach nach hinten. Fast gleichzeitig hebt sich der gesamte Heckbereich des Daches und gleitet nach vorne. Das Glasdach schiebt sich darunter, während sich die Kofferraumhaube via Hydrauliksteuerung komplett nach hinten öffnet.
Die im Stoßfänger integrierten Sensoren der Einparkhilfe erkennen gegebenenfalls Hindernisse. Ist der Weg frei, gleiten die Dachelement zurück, anschließend lösen sich die Dachholme vom Windschutzscheibenrahmen und fahren in einer Z-Bewegung zurück. Glasdach und Heckbereich senken sich komplett nach hinten ab, die Holme rasten auf Höhe der Seitenscheiben ein. Selbst bei niedrigen Garagen soll das Öffnen und Schließen problemlos funktionieren.

Als Cabrio weist der Eos noch ein Kofferraumvolumen von 221 Liter auf, als Coupé dürfen 401 Liter Gepäck mitreisen, wenn sich die Kofferraumklappe über eine elektrische Zuziehhilfe schließt. Für Skier ist eine Durchreichöffnung in der Rücksitzbank vorgesehen.

Letztere wurde, wie auch die Türverkleidungen und das Cockpit, neu konzipiert. Einige Elemente im Innenraum entstammen jedoch aus dem Regal anderer VW-Modelle. Die Lufteinlassungsöffnungen tragen eine Chromrand, auf Wunsch können Armaturen auch zweifarbig gewählt werden, wobei der obere Teil dunkler gehalten ist, um Spiegelungen in der Windschutzscheibe zu minimieren. Für den Zustieg der hinteren Passagiere bietet VW im Eos elektrische Easy-Entry-Sitze an, die sich die Sitzeinstellungen von Fahrer und Beifahrer "merken“.

Ab Werk: Vier Benziner, ein Diesel

Für den Schutz aller Reisenden sorgt ein ESP für die aktive Sicherheit - im Notfall bietet der Eos eine Überrollschutzsystem, dass bei einer definierten Querbeschleunigung beziehungsweise Fahrzeugneigung im Bereich der hinteren Kopfstützen ausfährt. Des Weiteren sind zwei Frontairbags sowie spezielle Seitenairbags, die das ganze seitliche Fensterband abdecken, an Bord.

Zur Serienausstattung des Eos zählen 16 Zoll große Leichtmetallfelgen, die Variante mit dem 3,2-Liter-V6 erhält ab Werk 17 Zöller. Klimaanlage, Nebelscheinwerfer, elektrische Fensterheber, Ambientebeleuchtung, Schaltknauf und Handbremshebel in Leder sowie Lederlenkrad und Sportsitze gehören zur Rubrik Serienausstattung. Holz- und Alu-Applikationen kann der Kunde unabhängig von der Ausstattungslinie ordern.

Ab Werk sind hingegen das vom Golf und Passat adaptierte Fahrwerk und die vier Benzin- beziehungsweise der eine Diesel-Motor vorgesehen. Die Benziner-Varianten von 115 PS bis 200 PS sind als Vierzylinder-Direkteinspritzer ausgelegt, das 250-PS-Top-Aggregat schöpft seine Kraft aus sechs Zylindern mit einem Hubraum von 3,2 Litern. Für die Kraftübertragung auf die Vorderräder sorgt hier das Direktschaltgetriebe DSG. Als Option wird das DSG auch für den 2,0 TFSI mit 200 PS und für den 2,0-TDI mit 140 PS und serienmäßigem Partikelfilter zur Verfügung stehen.

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