Jobs bei Siemens gefährdet

Nachdem Siemens in der Handyproduktion tausende von Arbeitsplätzen abbauen will, fürchten nun auch die Siemens VDO Automotive-Werker um ihre Jobs.

Nach einem Bericht der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" will der Konzern sein gesamtes Tarifgefüge auf den Prüfstand stellen. Bei Siemens VDO Automotive forderten der Gesamtbetriebsrat und die IG Metall Verhandlungen über die Sicherung der Standorte in Deutschland. Wegen der vom Unternehmen angepeilten Ergebnisverbesserung von 150 bis 200 Millionen Euro im laufenden Geschäftsjahr sei zu befürchten, dass die Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland beschleunigt werde, sagte der Gesamtbetriebsratsbetreuer und Darmstädter IG-Metall-Bevollmächtigte Günter Lorenz in Frankfurt. Eine Gewinnsteigerung zu Lasten der Beschäftigten würden Betriebsrat und IG Metall nicht mitmachen.

Siemens VDO Automotive ist nach eigenen Angaben der weltweit führende Automobilzulieferer für Elektronik, Elektrik und Mechatronik. In Deutschland gibt es 40 Standorte mit rund 20.000 Beschäftigten.

Dem "WAZ"-Bericht zufolge ist sogar ein Austritt von Siemens aus dem Arbeitgeberverband möglich. Hintergrund sei Unzufriedenheit über die Höhe der Arbeitskosten generell. Der Siemens-Sprecher wollte den Bericht nicht kommentieren.

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