"Kaiser"-Knöllchen

Dritter Beamter vor Rausschmiss

Foto: dpa

Die Affäre um ein verhindertes Bußgeld für Fußball-"Kaiser" Franz Beckenbauer dürfte in den kommenden Tagen für einen dritten Beamten Konsequenzen haben.

Das Münchner Kreisverwaltungsreferat wird am Mittwoch (28.3) vor dem Verwaltungsgericht die Entlassung eines Mitarbeiters beantragen, der im Sommer 2005 ein Knöllchen gegen den Präsidenten des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München wegen zu schnellen Fahrens verhinderte. Zwei in die Affäre verwickelte Polizeibeamte sind bereits aus dem Dienst entlassen worden.

Beckenbauer hatte am 10. Juni 2005 in einem Wagen des Vereins an einer Baustelle in München die zulässige Höchstgeschwindigkeit um gut 40 km/h überschritten. Ein Kriminaloberkommissar und ehrenamtlicher Angehöriger des FC Bayern-Ordnungsdienstes deklarierte nach Einschaltung eines Münchner Kollegen die rasante Fahrt als Polizeieinsatz zu Überwachungszwecken, für die der Verein den Wagen zur Verfügung gestellt habe. Der Mitarbeiter der Verwaltung schlug das Bußgeldverfahren nieder, Beckenbauer blieb ein einmonatiges Fahrverbot erspart.

Eine Kollegin des städtischen Beamten deckte den Fall auf, das Helfer-Trio bekam von einem Amtsrichter Strafbefehle über je acht Monate Bewährungsstrafe. Die zwei Polizisten wurden im August 2006 und im Januar 2007 von der Disziplinarkammer des Verwaltungsgerichts aus dem Dienst entfernt. Dies droht jetzt auch dem dritten Mann.

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