Kalaschnikow CV-1

Elektro-Kombi gegen Tesla

Kalaschnikow CV-1 Foto: Kalaschnikow 8 Bilder

Der russische Rüstungskonzern Kalaschnikow zieht nun auch mit E-Autos ins Feld und erklärt dem amerikanischen Autobauer Tesla den Krieg. Am Donnerstag (23.8.2018) präsentierte Kalaschnikow auf einer Messe bei Moskau den CV-1, ein Prototyp im Retrolook.

War Kalaschnikow bisher hauptsächlich durch das Sturmgewehr AK-47 bekannt, so orientiert sich das Unternehmen neu und entwickelte das nach eigenen Angaben „elektrische Superauto“ CV-1. „Mit dieser Technologie werden wir in den Reihen von globalen Elektroautoherstellern wie Tesla stehen und ihr Konkurrent sein“, teilte Kalaschnikow mit. Die Reichweite mit einer Batterieladung soll 350 Kilometer betragen, die Kapazität des Akkus liegt bei 90 kWh. Die E-Motorleistung soll bei 220 kW liegen, die Spurtzeit auf 100 km/h wird mit 6 Sekunden beziffert.

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CV-1 erinnert an Isch-Kombi

Ansonsten bleibt das Unternehmen weitere technische Daten schuldig. Optisch erinnert der CV-1 an einen Isch-Kombi aus den 70er-Jahren. Das fünftürige Kombi-Modell wurde bis 1995 in den Ischmasch-Werken gebaut und von einem 1,5-Liter-Benziner befeuert. Ischmasch ist ebenfalls ein Rüstungs- und Fahrzeug-Konzern, der seit 2013 zu Kalaschnikow gehört.

Kalaschnikow CV-1 Foto: Kalaschnikow
Die schlechte Verarbeitung des CV-1 ist hier im Bereich des Kotflügels schon gut zu erkennen.

Optisch präsentiert sich der CV-1 in hellblau im Retrostyle der 70er mit einer großflächigen Fahrzeugfront und schmalen Schlitzscheinwerfern. Scheinbar deutlich tiefergelegt steht der Kombi auf Breitreifen mit weißen Vielspeichenfelgen. Das Heck erscheint mit einer außen angeflanschten Heckklappe inklusive Schloss. Die Heckleuchten liegen in tiefen chromumrandeten quadratischen Löchern, mittig ist der Ladeanschluss untergebracht. Alle Scheiben sind rundum schwarz verdunkelt. Bereits auf den Bildern ist die mangelnden Karosseriequalität gut zu erkennen.

Kalaschnikow versucht sich seit vielen Jahren auch auf anderen Geschäftsfeldern – so haben die Russen eine Modelinie, Schirme und Smartphone-Hüllen. Außerdem hatte der Konzern Rostec, ebenfalls mit Kalaschnikow verbandelt, unlängst ein Staats-Motorrad namens Cortege aufgelegt.

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