Karma-Neustart mit BMW-Hilfe

Revero-Produktion läuft an

Karma Revero Produktionsstart Foto: Karma Automotive 31 Bilder

Beim Elektroautohersteller Karma stehen die Zeichen auf Neustart. Auf den neuen Produktionsanlagen in Kalifornien sind jetzt die ersten Prototypen montiert worden.

Bereits im August 2015 hatte die L.A. Times berichtet, dass Fisker, die künftig unter Karma Automotive firmieren, in Südkalifornien langfristig Produktionsanlagen angemietet habe. Dem Bericht zufolge soll sich der Mietvertrag über wenigstens zehn Jahre erstrecken und auf rund 30 Millionen Dollar dotiert sein. Angemietet wurde eine stillgelegte Fabrik in Moreno Valley.

Karma Revero Foto: Karma Automotive
BMW-Motor als Range Extender.

Antriebstechnik von BMW

Dort ist jetzt die Produktion der neuen Karma-Modelle angelaufen. Gebaut wird der bekannte Karma, der weiterhin als Plug-in-Hybridmodell mit einem Verbrenner als Range Extender arbeitet, aber künftig Karma Revero heißt. Allerdings werden die Antriebskomponenten künftig von BMW zugeliefert. Auch die Hochvoltbatterie kommt von den Bayern. Eine entsprechende Vereinbarung wurde Ende 2015 von beiden Unternehmen unterzeichnet. Welche Antriebsmodule genau BMW beisteuert wurde nicht erwähnt.

Karma Revero Foto: Karma Automotive
Karma wie man ihn kennt.

Der neue Karma Revero, der als Serienmodell demnächst vorgestellt werden soll, wurde auf Basis des alten Fisker Karma in Sachen Design und Technik weiterentwickelt. Henrik Fisker selbst hat den alten Fisker Karma in den VFL Destino verwandelt, der allerdings auf konventionelle V8-Antriebstechnik setzt.

Fisker hatte 2012 nach finanziellen Schwierigkeiten und der Insolvenz seines Batteriezulieferers A123 die Produktion eingestellt. Sowohl A123 als auch Fisker wurden dann vom chinesischen Konzern Wanxiang Group übernommen.

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