Karmann
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Karmann-Insolvenz

Karmann wird aufgespalten

Um den Einstieg von Investoren beim insolventen Autozulieferer Karmann zu vereinfachen, wird das Unternehmen in drei Teilbetriebe aufgespalten. Wie der Insolvenzverwalter am Donnerstag (11.2.) mitteilte, wurde mit dem Betriebsrat eine entsprechende Vereinbarung getroffen.

Die Sparten Dachsysteme, technische Entwicklung und Metallgruppe sollen künftig als unabhängige Teilbetriebe geführt werden.

Ein zentraler Verwaltungsbereich

Zusätzlich werde ein Zentralbereich für Verwaltungsaufgaben eingerichtet, sagte ein Sprecher von Insolvenzverwalter Ottmar Hermann. Volkswagen hatte große Teile seines früheren Auftragsfertigers Karmann übernommen und bereitet dort die Produktion des Golf-Cabrios vor.

Derzeit arbeiten bei Karmann 1.444 Mitarbeiter, für die sich mit der Umstrukturierung arbeitsrechtlich nichts ändere, betonte der Sprecher des Insolvenzverwalters. Als aussichtsreichster Anwärter für die Sparte Dachsysteme gilt der österreichisch-kanadische Zulieferer Magna. "Magna ist ein Wunschkandidat von Karmann", betonte der Sprecher. Beide Unternehmen ergänzten sich ideal. Verträge seien allerdings noch nicht unterschrieben. Das Bundeskartellamt prüfe den Verkauf derzeit noch.

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