Kartellamt nimmt Dreierallianz ins Visier

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Die Gespräche von General Motors (GM) mit den Konkurrenten Renault und Nissan über eine mögliche Allianz rufen das Bundeskartellamt auf den Plan. "Im Fall einer Allianz werden wir uns diese Verbindung sicher genau ansehen", sagte eine Sprecherin der Bonner Behörde dem "Handelsblatt" (Mittwoch, 12.7.).

GM, Renault und Nissan wollen Ende der Woche ihre Verhandlungen über eine globale Allianz aufnehmen. Es wird spekuliert, dass der französisch-japanische Konzernverbund eine 20-Prozent-Beteiligung an GM erwägt.

Die Kartellwächter in Deutschland können sich bereits bei Anteilskäufen unter 25 Prozent einschalten, wenn der Verdacht besteht, dass der Verbund einen "wettbewerbsrechtlich erheblichen Einfluss" ausüben könnte. Eine Voranfrage der Hersteller bei den Kartellwächtern habe es bisher nicht gegeben, hieß es aus der Behörde.

GM-Boss Rick Wagoner und Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn müssen damit bei ihren am Freitag beginnenden Verhandlungen über ein Dreierbündnis, das die globale Autoindustrie neu ordnen könnte, auch kartellrechtliche Fragen einbeziehen. Der Verbund der drei Autoproduzenten käme auf einen Autoabsatz von knapp 15 Millionen Autos und einen Marktanteil von weltweit rund 25 Prozent.

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