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KBA 07

Deutsche Gebrauchte für Osteuropa

Polen ist nach wie vor der größte Abnehmer von deutschen Gebrauchtwagen. Das geht aus dem Jahresbericht des Kraftfahrtbundesamts (KBA) hervor, der am Donnerstag (17.4.) vorgelegt wurde.

Europa wächst zusammen und der länderübergreifende Automarkt gleich mit. Dank der Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Zentralregistern der EU-Staaten, erhält das KBA auch aus dem Ausland aussagekräftige Daten, über den Verbleib der ehemals in Deutschland abgemeldeten Autos.

Autotransfer nach Osten

Danach meldeten die polnischen Behörden die meisten Anmeldungen von deutschen Gebrauchtwagen: 716.409 Autos fanden bei unserem östlichen Nachbar einen neuen Besitzer. Im vergangenen Jahr meldete das KBA noch knapp 80.000 Fahrzeuge weniger. Rumänien (154.244) und Tschechien (144.993) liegen mit beträchtlichem Abstand dahinter auf den weiteren Plätzen.

Von den westlichen EU-Staaten erhielt das KBA aus den Niederlanden die meisten Rückmeldungen. 61.149 Fahrzeuge aus ehemals deutscher Hand gingen 2007 über die holländische Grenze. In Südeuropa meldete Spanien mit 43.283 Fahrzeugen das größte Interesse an deutschen Gebrauchtwagen. Insgesamt konnte das KBA eine Steigerung der Mitteilungen aus dem europäischen Ausland von 1,4 auf 1,7 Millionen Fahrzeuge feststellen.

Auch in entgegengesetzter Richtung fließen die Informationen immer besser. Rund 120.000 in Deutschland wiederzugelassene Autos meldete das Amt an die Kollegen im Ausland. 2006 waren es mit 26.000 Fahrzeugen noch knapp ein Fünftel. Die Liste der nach Deutschland importierten Gebrauchten führt Spanien (rund 38.000) vor Frankreich (35.000) und Italien (32.000) an.

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