Keating SKR

Zweiter heißer Aufguss

Foto: Keating 3 Bilder

Einen Tee würde der Brite niemals ein zweites Mal aufbrühen. Bei Supersportwagen scheint die Hemmschwelle niedriger zu sein, wie das Beispiel des Keating SKR zeigt, der bereits 2006 als Barabus TKR das Licht der Sportautowelt erblickte.

Die Ankündigungen waren groß, bedeutsam. Schon Monate vor der Präsentation wurde der neue Stern am britischen Sportwagenhimmel beschworen. Am 23. April war es dann soweit - Anthony Keating zeigte der Fachwelt seinen SKR.

Ob Barabus oder Kearting - die Basis des SKR bildet ein Gitterrohrrahmen, der ein GM-V8-Aggregat als Mittelmotor und ein Porsche-Fünfganggetriebe aufnimmt. Darüber wird eine ultraflache Karosse auf Kunststoff gestülpt. Optional kann sowohl diese als auch das Chassis in Kohlefaser geordert werden. Das Gewicht des SKR variiert so zwischen 1.190 und 995 Kilogramm. Die Abmessungen bleiben mit einer Länge von 4,31 Meter, einer Breite von 1,87 Meter und einer Höhe von 1,15 Meter unverändert und liegen etwa auf dem Niveau eines Lamborghini Gallardo.

Die Innenausstattung umfasst zwei Sitze und ansonsten alles was sich der Kunde wünscht und leisten kann.

Ein nach oben offenes Wunschkonzert bietet auch die Motorenpalette. Basismotor im SKR 400 ist ein Sechsliter-V8 mit 404 PS und 542 Nm Drehmoment. Ein Sieben-Liter-V8 mit 505 PS und 644 Nm steht im SKR 500 bereit. Getoppt wird dieser von zwei aufgeladenen Versionen die es auf 525 und 656 PS bringen.

Später sollen noch schärfere TKR-Versionen mit getunten V8-Aggregaten folgen. Hier spricht Keating von 1.000 bis 1.500 PS. Aufgrund der hohen Leistung sollen dann aber ausschließlich Viergang-Automatikgetriebe zum Einsatz kommen.

Doch bereits das Basismodell SKR 400 soll den Standardsprint in knapp vier Sekunden absolvieren und für eine Höchstgeschwindigkeit von 290 km/h gut sein. Preise wurden alledings noch nicht genannt.

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