Keine Ruh´bei Subaru

Van, SUV und Roadster geplant

Foto: Mark Stehrenberger 4 Bilder

Die auf allradgetriebene Autos mit Boxermotor spezialisierte japanische Marke strebt in Segmente, in denen Subaru bislang überhaupt nicht vertreten war. Es kommen ein Van, ein Sport Utility Vehicle und später vielleicht sogar ein kleiner Roadster als Konkurrent zum Mazda MX-5.

Mit der zur Tokio Motor Show 2003 präsentierten großen Roadster-Studie B9 Scrambler hat Subaru viel positive Resonanz eingefahren. Gleichwohl wird der dieser offene Sportwagen nicht in Serie gehen.

Denn Subaru-Chef Kyoji Takenaka will zunächst andere Prioritäten setzen. So sollen zum Jahresende erst mal die Volumenmodelle Forester und Impreza einem Facelift unterzogen werden, bevor 2005 unter dem Motto des Mutterkonzerns Fuji Heavy Industries –"Fuji Dynamic Revolution-1“ – eine größere Offensive mit völlig neuen Modellen startet, die 2007 abgeschlossen sein soll.

Im Mittelpunkt der Strategie steht nicht nur die mit den Nachfolgern von Legacy/Outback sowie Justy bereits eingeleitete komplette Erneuerung der Subaru-Modellpalette inklusive Ersatz für Forester und Impreza; sie beinhaltet auch die Realisierung von Fahrzeugkonzepten, die es bislang bei bei Subaru nicht gab.

Van auf Impreza-Basis, SUV auf Legacy-Plattform

Beispielsweise ist für 2005 ein Kompaktvan geplant, der schon die Plattform des nächsten Impreza unter dem Blech trägt und der mit bis zu sieben Sitzplätzen und seitlichen Schiebetüren aufwarten soll. Er ersetzt den bei Subaru, Opel und den Kunden gleichermaßen unbeliebten Traviq – eine Subaru-Adpation des Opel Zafira aus thailändischer Produktion.

Zunächst exclusiv für den US-Markt vorgesehen ist ebenfalls ab 2005 der erste Subaru-SUV, der technisch auf dem neuen Legacy basiert. Er soll die Expansion in Nordamerika unterstützen, wo die Marke, an der GM eine Minderheitsbeteiligung von 20 Prozent hält, bis 2010 ihre Verkaufszahlen von bislang 100.000 Einheiten jährlich verdreifachen will. Deshalb werden auch die Produktionskapazitäten in den USA hochgefahren. Insgesamt will Subaru seinen weltweiten Absatz von heute 550.000 bis in drei Jahren auf 760.000 Einheiten steigern.

"Wenn sich bis 2007 durch den Einsatz der neuen Modelle unser Umsatz um 35 Prozent erhöht hat“, prognostiziert Takenaka, "ist Kapital für weitere Neueinführungen frei.“ Dann wird auch der Roadster ernsthaft ein Thema. Allerdings keiner im Luxus-Segment wie der B9 Scrambler einer wäre, sondern eher ein kompakter Zweisitzer im Stil des Mazda MX-5 – nach Art des Hauses Subaru natürlich mit Boxermotor und Allradantrieb.

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