Kerkorian

Kein Vergleich, niemals

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Einen Vergleich mit der Gegenseite hat Invest Kirk Kerkorian am Mittwoch (3.12.) im Milliarden-Prozess gegen Daimler-Chrysler erstmals ausgeschlossen.

"Ich werde keinen Vergleich eingehen, niemals", sagte Kerkorian nach der mündlichen Verhandlung. Seine Anwälte hätten "einen Anruf aus Stuttgart" mit einem Angebot erhalten. Ein Sprecher von Daimler-Chrysler dementierte vehement, dass es ein solches Angebot gegeben habe.

Die Anwälte von Daimler-Chrysler hatten mehrfach betont, dass sie Offerten der gegnerischen Partei, sich zu Gesprächen zu treffen, nicht grundsätzlich ausschlagen würden. Bisher habe es jedoch keine Kontakte dieser Art gegeben. Medienberichte über einen möglichen Vergleich hatten jedoch für Verwirrung gesorgt.

Der 86-jährige Kerkorian und seine Investment-Firma Tracinda fordern Schadenersatz in Höhe von 1,2 Milliarden Dollar von dem Autokonzern, weil das Management den Zusammenschluss zwischen Daimler-Benz und Chrysler 1998 als Übernahme geplant, aber als "Fusion unter Gleichen" getarnt habe. Der Prozess hatte am Montag vor dem Bezirksgericht in Wilmington (US-Bundesstaat Delaware) begonnen.

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