Kerkorian-Prozess

DC bleibt auf den Kosten sitzen

Obwohl Daimler-Chrysler den Schadenersatzprozess gegen seinen ehemaligen US-Großaktionär Kirk Kerkorian gewonnen hat, bleibt der Autokonzern auf seinen Prozesskosten sitzen.

"Es gibt da keine Kompensation für uns", sagte ein Sprecher in der Konzernzentrale in Stuttgart der "Financial Times Deutschland".

"Anders als in Deutschland, wo der Verlierer dem Gewinner seine Kosten erstattet, muss in den USA jeder seine Prozesskosten selber tragen." Experten zufolge dürften die Kosten, die der Konzern selbst nicht nennt, bei über 25 Millionen Dollar liegen.

Kerkorian, der mit seiner Investmentgesellschaft Tracinda einst größter Aktionär von Chrysler war, hatte zwei Jahre nach der Fusion von Daimler-Benz und Chrysler Klage eingereicht und Schadenersatz in Milliardenhöhe verlangt. Er beschuldigte das Unternehmen aus Stuttgart, den Zusammenschluss mit Chrysler 1998 von Anfang an als Übernahme und nicht als Fusion unter Gleichen geplant zu haben. Deshalb hätte ihm ein höherer Aufschlag auf den Aktienpreis zugestanden. Er hatte den Prozess kürzlich aber verloren.

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