Neuzulassungen März 2018

Die Tops und Flops der Marken

Neuzulassungen Logo Foto: Hersteller 34 Bilder

Auch im März 2018 setzt sich der positive Trend bei den Neuzulassungen fort: Nach Angaben des Kraftfahrt Bundesamtes (KBA) in Flensburg wurden insgesamt 347.433 Pkw neu zugelassen. Nach drei Monaten liegt das Zulassungsplus damit bei 4,0 Prozent.

Doch nicht alles ist Eitel-Sonnenschein. Trotz des positiven Gesamttrends blieben die Pkw-Neuzulassungen im März um 3,4 Prozent unter dem Vorjahresvergleichsergebnis. Insgesamt wurden im März 410.456 Kraftfahrzeuge erstmals zum Verkehr zugelassen, was einem Minus von 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Drei-Monats-Bilanz fällt aber auch hier positiv aus. Mit 1.011.300 neu zugelassenen Kfz liegt die Quote um 3,4 Prozent über dem Vorjahresvergleichszeitzraum.

Während die Zahl der gewerblich zugelassenen Autos auf 60,8 Prozent (− 9,4 %) sinkt, legen die privaten Halter um 7,6 Prozent auf 39,2 Prozent zu. Das größte Segment bildet nach wie vor die Kompaktklasse mit einem Anteil von 22,5 Prozent (− 7,8 %). Die nächstgrößeren Anteile beanspruchten mit 18,8 Prozent die SUVs (+28,1 %) und mit 14,2 Prozent die Kleinwagen (−7,5 %). Die Oberklasse hingegen konnte mit einem Anteil von 1,1 Prozent den zweithöchsten Zuwachs (+18,4 %) verzeichnen, gefolgt von den Wohnmobilen (+18,3 %) mit einem Anteil von 1,9 Prozent.

Alternative Antriebe legen zu

Weiter auf dem Vormarsch sind Autos mit alternativen Antrieben. Elektroautos konnten bei den Neuzulassungen um 73,1 Prozent auf 3.792 Fahrzeuge zulegen. Fahrzeuge mit Hybridantrieb (10.874) legten um 45,4 Prozent zu, darunter Plug-in-Hybride (3.018) um 31,9 Prozent. Benziner bildeten mit einem Anteil von 64,0 Prozent (+9,3 %) die häufigste Kraftstoffart, gefolgt von dieselbetriebenen Pkw, die mit einem Anteil von 31,4 Prozent um -25,4 Prozent zurückgingen. Ein Anteil von zusammen 0,4 Prozent entfiel auf Flüssig- und Erdgasfahrzeuge (1.498/+171,9 %). Der durchschnittliche CO2-Ausstoß lag mit 128,7 g/km um +0,8 Prozent über dem Vorjahresmonat.

Betrachte nach Marken sieht der deutsche Markt nach drei Monaten viele Gewinner. Ganz vorne liegt Peugeot mit einem Plus von 25,5 Prozent. Ebenfalls satt positiv sind die Ergebnisse bei Smart (+ 23,5 %), Mitsubishi (+ 21,8 %) und Dacia (+ 21,5 %). Zulegen konnten auch Hyundai (+ 15,6 %), Seat (+ 14,4 %), DS (+ 14,2 %), Jeep (+ 14,0 %), Skoda (+ 11,9 %), Alfa Romeo (+ 11,6 %) und Kia (+ 11,5 %). Weit unter dem Vorjahr liegen nach drei Monaten Tesla (− 34,9 %), Lexus (− 25,2 %), Ssangyong (− 23,5 %), Subaru (− 18,1 %) und Nissan (− 11,3 %). Alle Ergebnisse sehen Sie in der Bildergalerie.

Rückläufiger Gebrauchtwagenmarkt

Der Gebrauchtfahrzeugmarkt nahm mit 733.640 Kfz insgesamt um 13,3 Prozent ab. Bei den Pkw (641.303) wurden 11,6 Prozent und bei den Krafträdern (45.872) 33,6 Prozent weniger Halterwechsel verzeichnet. Auch in der Drei-Monats-Bilanz stehen bei den gebrauchten Minuszeichen vor den zahlen. Insgesamt wechselten 2.003.801 Kfz von Januar bis März den Halter, was einem Minus von 4,4 Prozent entspricht. Bei den Pkw zählt das KBA 1.785.262 Fahrzeuge den Halter (− 3,8 %).

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