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Arbeiter im Ausstand

Foto: Kia

Nach ihren Kollegen bei der Schwesterfirma Hyundai Motor haben am Montag (29.8.) auch rund 27.000 Beschäftigte beim südkoreanischen Autohersteller Kia Motors mit Warnstreiks begonnen.

Nach Angaben der Betriebsgewerkschaft werden die Arbeiter zunächst bis Freitag für jeweils mehrere Stunden am Tag ihre Arbeit niederlegen. Die Streikenden fordern 8,4 Prozent mehr Lohn und Sonderprämien. Die Unternehmensführung lehnt dies mit dem Hinweis auf den weiter schwachen Inlandsabsatz ab, der im ersten Halbjahr zu einem niedrigeren Gewinn geführt habe.

Die Gewerkschaft beim größten südkoreanischen Autobauer Hyundai kündigte nach den Arbeitsniederlegungen am vergangenen Donnerstag und Freitag an, die Aktionen in dieser Woche fortzusetzen. Pro Tag werde für zwei bis sechs Stunden die Arbeit niedergelegt. Damit solle die Forderung nach 8,5 Prozent mehr Lohn, einer Gewinnbeteiligung und besseren Arbeitsbedingungen durchgesetzt werden. Beide Hersteller, die im vergangenen Jahr zusammen 3,18 Millionen Autos produzierten, beherrschen mehr als 70 Prozent des koreanischen Automarktes.

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