Kia K2 auf der Shanghai Auto Show

Limousine auf Rio-Basis für China

Kia K2 Foto: Hersteller 9 Bilder

Kia stellt auf der Auto Shanghai 2011 seine neue Limousine K2 vor. Der K2 basiert auf dem Kia Rio und soll nur auf den chinesischen Markt kommen. Ab Juni 2011 produziert Kia den K2 in China.

Mit dem neuen K2 will Kia weiter Fuß fassen in China. Der koreanische Autobauer hat deshalb mit dem chinesischen Hersteller Dongfeng das Joint Venture Dongfeng Yueda Kia gegründet, das den K2 bauen soll. Die kompakte Limousine basiert auf dem Kia Rio. Anders als den Rio, will Kia den K2 nur auf dem chinesischen Markt anbieten. Im Juni startet die Produktion der Limousine in der chinesischen Provinz Jiangsu. Im August soll eine fünftürige Steilheckversion folgen.

Basis des Kia K2 ist der Rio

Technisch teilt sich der K2 allerdings nur die Basis mit dem Rio. Sein Blechkleid ist eigenständig designt. Es soll sich an die größere Limousine Kia Optima anlehnen. Im Vergleich zum Rio wirkt der K2 wesentlich dynamischer. Das Frontdesign mit Kias charakteristischen "Tigernase" steht dem K2 gut. Vor allem die Frontleuchten unterstreichen den Anspruch, den Kia an das Design stellt. Lang nach hinten gezogene Scheinwerfer und Bumerang-förmige Nebelscheinwerfer lassen den Tiger schon im Stand zum Sprung ansetzen. Der nicht gerade zierliche Kühlergrill lässt auf starke Motoren unter der Haube schließen, zumal die Haube selbst kraftstrotzend ausgebeult ist. 

Vierzylinder mit 107 und 123 PS

Wer jetzt allerdings einen potenten V6 unter dem Blech vermutet, wird enttäuscht. Im Kia K2 verrichten zwei kleine Vierzylinder ihren Dienst. Die Benziner haben 1,4 und 1,6 Liter Hubraum. Die Aggregate mit dem ungewöhnlichen Beinamen "Gamma" haben 107 und 123 PS. Der stärkere von beiden kommt serienmäßig mit Automatikgetriebe. Für den Kleinen kostet der Schalthelfer Aufpreis. Bei den Verbrauchswerten ist auffällig, dass die Automatik scheinbar wesentlich besser zum größeren Motor passt. Er verbraucht 6,4 Liter auf 100 km. Der schwächere Vierzylinder kommt mit Automatikgetriebe auf 6,5 Liter. Handgeschaltet schafft er 6,1 Liter. 

Supervision-Cluster

Das Cockpit soll ganz auf den Fahrer zugeschnitten sein. Drei Rundinstrumente in Röhrenoptik bilden das Kombiinstrument. Kia nennt es beim K2 "Supervision-Cluster". Mit Lederlenkrad und –Schaltknauf sowie Türverkleidungen in Stoff will sich Kia vom Hartplastik-Image absetzen. 

Viel Platz für einen Kompakten

Kias dynamisches Design zieht sich durch bis zum Fahrzeugheck. Eine zweifarbige Heckschürze will die Diffusor-Optik größerer Sportlimousinen aufnehmen. Eine kleine Abrisskante auf dem Kofferraumdeckel hält die Aerodynamik in Schach, setzt aber vor allem optisch Akzente. 

Der K2 überragt mit 4,37 Meter Länge und 1,70 Breite den Bruder Kia Rio. Mit 1,46 Meter Höhe fällt der K2 aber auch flacher aus als der Rio. Nach Angaben von Kia hat der K2 den längsten Radstand in seiner Klasse. Der Knieraum im Fond sollte also nicht allzu knapp ausfallen. Auch der Gepäckraum fällt erfreulich groß aus. 500 Liter reichen für einen Familienurlaub.

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