Kia Naimo auf der Seoul Motor Show

Kia zeigt kompaktes Elektro-Auto

Kia Naimo Foto: Kia 14 Bilder

Kia präsentiert mit dem Naimo auf der Seoul Motor Show eine Elektroauto-Studie, die vom koreanischen Designteam entworfen wurde.

Das Kleinwagenmodell wird von einem 109 PS starken Elektromotor angetrieben, der den Viertürer auf maximal Tempo 150 beschleunigen kann. Gespeist wird das Aggregat aus einer Lithium-Polymer-Batterie mit einer Kapazität von 27 kWh.

200 Kilometer Reichweite - fünf Stunden Ladezeit

Als Reichweite stehen im Kia Naimo rund 200 Kilometer zu Buche, danach muss der Akku für rund fünf Stunden an die Steckdose – eine Schnellladung soll innerhalb von 25 Minuten 80 Prozent der Batterie laden können. Den Kontakt zur Fahrbahn halten Reifen, die auf aerodynamischen 20 Zoll-Leichtmetallfelgen aufgezogen sind.
 
Der Kia Naimo misst 3,89 Meter in der Länge und kommt in der Breite auf 1,84 Meter. Die Höhe gibt der koreanische Autobauer mit 1,59 Meter an, den Radstand mit 2,65 Meter. Die kurzen Überhänge gepaart mit dem großen Radstand der Studie sollen den Passagieren, die auf vier Einzelsitzen Platz nehmen können, ausreichende Kopf und Beinfreiheit bieten. Dank der nicht vorhandenen B-Säule und den gegenläufig öffnenden Türen ist der Zustieg für alle Mitreisenden bequem. Das Gepäck findet je nach Größe über eine dreiteilige Heckklappe den Weg in den Kofferraum.

Kia Naimo mit transparentem Cockpit

Mit der Studie will Kia auch die Marktchancen für ein City-Modell mit vier Sitzen und Elektroantrieb erforschen. Dazu soll aber auch der Antrieb in einem klaren Erscheinungsbild integriert sein. So erproben die Designer auch neue Formen und Materialien. Das asymmetrische Glasdach lässt viel Licht in den Innenraum, der Fahrzeugboden ist mit koreanischer Eiche ausgelegt, statt Scheibenwischer nutzt der Naimo Druckluftdüsen. Mini-Kameras in der A-Säule ersetzen die konventionellen Außenspiegel. Der Hingucker im Innenraum ist jedoch das TOLED-Display (Transparent Organic LED), das auf dem Armaturenträger zu schweben scheint und in abgeschaltetem Zustand fast transparent ist.

Nach Angaben von Kia wird der Naimo in die Testflotte von Hybrid-, Elektro- und Brennstoffzellenfahrzeugen integriert. Damit will der Autobauer eine Basis für die künftigen Serienmodelle erproben.

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