Kia Sportage 185 ps EcoDynamics+ 2.0-litre diesel mild-hybrid Kia
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Kia Sportage Facelift 2018 Fahrbericht

Mit neuem Look und Mildhybrid

Im Herbst 2018 wird Kia den überarbeiteten Sportage auf den Markt bringen. Der kleine SUV wird dann mit einem geschärften Design sowie neuen Fahrerassistenz- und Infotainmentsystemen antreten. auto motor und sport hat ihn bereits gefahren.

Anstatt den Selbstzünder zu verteufeln, glaubt Kia fest an dessen – allerdings elektrifizierte – Zukunft. Deshalb kombinieren die Koreaner beim optisch dezent aufgefrischten Sportage zunächst den bekannten 2.0 CRDi mit einem SCR-Katalysator sowie einem Startergenerator samt 48-Volt-Batterie.

Schon beim Losfahren macht sich der über einen Riemenantrieb mit dem Motor verbundene Generator positiv bemerkbar, wirft den Zweiliter-Diesel fix an. Auf den ersten Metern im Stop-and-go-Berufsverkehr rekuperiert der SUV beim Heranrollen an Ampeln fast unmerklich, schaltet dann den etwas brummigen Vierzylinder frühzeitig ab. So soll der Kia im Idealfall bis zu vier Prozent Kraftstoff sparen und die CO2- Emissionen um zehn Prozent reduzieren.

Der Kia ist kein Sportler

Entlastet durch den 12 kW starken E-Motor, beschleunigt der Sportage jedoch nicht gerade so, wie es sein Name suggeriert. Wer die 185 PS ausreizt, schafft es in 9,5 Sekunden auf 100 km/h, knapp über Tempo 200 endet der Vortrieb. Obwohl seine 400 Nm Drehmoment schon ab 1750/min anliegen, kommen dank des serienmäßigen, elektronisch geregelten Allradantriebs nie Traktionsnöte auf. Auch die neue Wandlerautomatik gefällt, weil sie ihre acht Gänge zügig und geschmeidig sortiert.

Beim entspannten Vorankommen unterstützt nun ein adaptiver Tempomat samt Spurhalter, der den Kia auf der Autobahn sicher führt. An der etwas zu straffen Fahrwerksauslegung hat sich auch beim 2019er-Modell nichts geändert. Fahrbahnunebenheiten glättet der mit 19-Zöllern bereifte Sportage nur unzureichend, aber für einen SUV dieser Größenordnung spurt er gekonnt durch Kurven.

Feinschliff im Innenraum

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Kia
Im Innenraum wartet der Sportage mit einem neuen Lenkrad und einer veränderten Instrumenteneinheit auf.

Zeit, sich den inneren Werten zu widmen. Hier wartet der Sportage mit einem neuen Lenkrad und einer veränderten Instrumenteneinheit sowie zweifarbigen Sitzbezügen in Schwarz-Grau-Kombination auf. Für den GT Line sind neue Ledersitzbezüge in Schwarz-Grau oder in Schwarz mit roten Akzenten erhältlich.

Dank verbesserter Dämmung ist es nun innen deutlich leiser, während das üppige Platzangebot auf den optional beheizten und belüfteten Ledersitzen samt variabler Rückbanklehne unverändert bleibt. Beim Mildhybrid entfällt der Stauraum unter dem Ladeboden im Heck, da dort der Spannungswandler und die Lithium-Ionen-Batterie mit 0,46 kWh Kapazität untergebracht sind.

Infotainment-Update inklusive Rundumsichtkamera

Das optionale Infotainment mit rahmenlosen Acht-Zoll-Touchscreen hat dazugelernt, beherrscht nun Android Auto und Apple Carplay, bietet Onlinedienste via gekoppeltem Smartphone und einen Sprachassistenten mit eingeschränkten Funktionen. Zudem reagiert das System nun flinker auf Touchbefehle und erleichtert Rangieren durch eine Rundumsichtkamera.

Der Sportage wird mit dem Facelift mehr als 2.000 teurer, da die Basis-Ausstattung Attract entfällt. Ab August steht der Sportage als „Edition 7“ mit Euro-6d-temp zertifizierten Motoren ab 22.190 Euro beim Händler. Der 2.0-Liter-Mildhybrid-Diesel ist ab September 2018 zu haben. 2019 folgt dann der kleinere Mildhybrid mit 1,6 Liter Hubraum.

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