Kindersitze

Richtige Sicherung rettet Leben

Mehr als dreißig Prozent aller Kinder, die als Passagiere bei Autounfällen sterben, hätten überleben können - wenn ihre Eltern mehr Wert auf Sicherheit gelegt hätten.

Zu diesem Ergebnis kommt eine jetzt veröffentlichte Studie des schwedischen Instituts für Straßen- und Transportforschung. Untersucht wurden 70 Unfälle, bei denen insgesamt 79 Kinder starben.

Der norwegische Unfallforscher Professor Inggard Lereim zeigte sich in einem Interview mit der Tageszeitung "Verdens Gang" nicht überrascht von diesem Resultat: "Das Resümee der Studie stimmt mit Untersuchungen in vielen anderen europäischen Ländern überein." In vielen Fällen würden vorhandene Sicherheitsausrüstungen wie Kinderstühle und Gurte von den Eltern falsch angewendet, "bei einem tragischen Unfall war beispielsweise der Kindersitz korrekt gesichert, die Erziehungsberechtigten hatten es jedoch versäumt, den Gurt richtig zu straffen, so dass das Kind beim Aufprall herausgeschleudert wurde".
Grundsätzlich gelte, so Professor Lereim, dass Kindersitze nicht auf den Vordersitzen installiert werden sollten. "Frontkollisionen sind immer die härtesten Zusammenstöße, Kinder gehören deswegen auf die Rücksitze."

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