Kleinstwagen Skoda Citigo

Tschechische VW Up-Interpretation

Skoda Citigo Foto: Skoda 14 Bilder

Mit dem Skoda Citigo bringt der tschechische Autobauer Skoda im Frühsommer 2012 seine Version des Kleinstwagens VW Up zu den Händlern.

Der Volkswagenkonzern geht die neue Kleinstwagenoffensive dreispurig an. Bereits auf der IAA in Frankfurt präsentierte die Marke VW den Up. Kurz nach der IAA folgt die Konzernmarke Skoda mit ihrem Aufguss des Kleinwagenkonzepts. Eine Version von Seat wird ebenfalls folgen. Die Wolfsburger folgen damit dem Erfolgsrezept von Toyota und PSA, die mit dem Toyota Aygo, dem Citroen C1 und dem Peugeot 107 ebenfalls ein nahezu baugleiches Dreigestirn in dieser Klasse am Start haben.

Skoda Citigo gibt sich konservativer

Überraschend deutlich unterscheidet sich der Skoda Citigo getaufte tschechische Kleinwagen dann aber doch vom Spender VW Up. Wo der VW frech in die Landschaft blickt, trägt der Skoda Citigo ein eher konservativ gezeichnetes Gesicht. Der Kühlergrill nimmt die neue Skoda-Linie auf, das Markenlogo prangt auf der Haube und im Untergeschoss macht sich ein großer Lufteinlass breit. Auch die Heckschürze kommt konventionell daher, die Rückleuchten geben sich weniger verspielt. Zudem verzichtet der Tscheche zugunsten eines großen Lackanteils auf die vollverglaste Heckklappe und setzt auf ein herkömmliches Blechteil. Gespart wurde auch der kecke Aufwärtsschwung der Fensterlinie beim hinteren Seitenfenster. Bei den Abmessungen schenken sich VW und Skoda nichts, so ist auch das Raumangebot für vier Erwachsene und das Ladevolumen von 251 bis 951 Liter identisch.

Um einen Grundpreis von deutlich unter dem VW Up-Startniveau von 9.850 Euro realisieren zu können, wurde der Skoda Citigo auch im Innenraum abgespeckt. So soll der Skoda Citigo schon ab rund 9.000 Euro zu haben sein.

Skoda Citigo mit Motoren aus dem Up

Auf der Antriebsseite kommen im Skoda Citigo zwei Dreizylinder-Benziner mit einem Liter Hubraum und 60 respektive 75 PS zum Einsatz. In den verbrauchsoptimierten Greentec-Varianten sollen die Durchschnittsverbräuche bei 4,2 respektive 4,3 Liter liegen. In den Normalversionen sollen 4,5 bzw. 4,7 Liter durch die Einspritzdüsen laufen. Geschaltet wird per manueller Fünfgangbox, optional steht ein automatisiertes Getriebe zur Verfügung. Ein Elektroantrieb ist nicht vorgesehen, eine Erdgasversion soll im Skoda Citigo nachgeschoben werden.

In Kleinigkeiten darf der Skoda Citigo sich dem Up sogar überlegen fühlen. Er bietet Netze für die Ladungssicherung im Kofferraum, ein ausklappbaren Haken für Taschen am Handschuhfach und kleine Taschen an der Seite der Vordersitze. Gleichstand herrscht dann wieder bei verschiedenen Optionen: Auch im Skoda Citigo können als Extras eine Einparkhilfe, der Citynotbremsassistent sowie das Touchscreen-Navi geordert werden. Auch die Zukunft der beiden Kleinstwagen zeigt Parallelen. Dem Dreitürer soll ein Viertürer folgen.

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