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Umweltbundesamt pro CO2-Klimaanlagen

Das Umweltbundesamt spricht sich gegen den Einsatz des Gases Tetrafluorpropen in Auto-Klimaanlagen aus und schlägt stattdessen Kohlendioxid als Kältemittel vor. Ein Sprecher sagte am Mittwoch (18.8.), das Amt werde in Kürze eine neue Studie der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung zur Gefährlichkeit von Tetrafluorpropen vorstellen.

Der Verband der Automobilindustrie hält dieses Gas dagegen für ausreichend sicher. Das Magazin "Stern" (Donnerstag) berichtet, dass die deutschen Hersteller das Kältemittel in allen neuen Modellen einsetzen wollen.

Autohersteller halten Gas für sicher

Das Gas könne aber bei Feuer oder Kontakt mit heißen Oberflächen Fluorwasserstoff freisetzen, der mit Feuchtigkeit zu Flusssäure reagiere. Diese wirkt stark ätzend und kann tödlich sein. Der Verband der Automobilindustrie teilte mit, das Kühlmittel mit der Kennung R-1234yf sei zweieinhalb Jahre lang in zahlreichen Tests und Studien untersucht worden. Es sei ebenso sicher wie das bisherige Kältemittel, das Treibhausgas Tetrafluorethan (R134a).

Es ist wegen seiner Klimaschädlichkeit von 2011 an in der EU verboten. Der Verband hatte sich noch vor zwei Jahren wie das Umweltbundesamt für CO2 als Ersatz und gegen Tetrafluorpropen ausgesprochen, später hieß es, ausländische Hersteller seien dafür wenig aufgeschlossen.

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