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Klimadebatte

VW setzt auf Leichtbau

Im Bemühen um klimaschonendere Autos forscht Volkswagen an leichteren Werkstoffen für seine Fahrzeuge.

Der Konzern arbeite am Thixolmolding-Verfahren, bei dem Magnesiumpaste ähnlich wie Kunststoff in Form gespritzt werde, sagte der Leiter des VW-Werkes in Baunatal bei Kassel, Hans-Helmut Becker, der "Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen" (27.12.). VW werde das bislang im Computer- und Handybau eingesetzte Verfahren etwa für Sitzbauelemente und Karosseriesegmente einsetzen - "Teile wo wir viel Gewicht sparen werden", wie Becker der Zeitung sagte. Für VW sei dies Neuland. Eine der wenigen Maschinen für das neue Verfahren solle 2009 im Werk Baunatal stehen. Um stabile Arbeitsabläufe zu erzielen, brauche es aber mindestens zwei Jahre, sagte Becker.

Die EU-Kommission hatte Pläne vorgelegt, nach denen Neuwagen ab 2012 im Durchschnitt höchstens 130 Gramm des klimaschädlichen Kohlendioxid (CO2) pro Kilometer ausstoßen dürfen. Für Überschreitungen will Brüssel bis zu 95 Euro pro Gramm und Auto kassieren.

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