Koenigsegg Agera auf dem Autosalon in Genf 2010

Extrem-Supersportler weitergedacht

Koenigsegg Agera Foto: Sebastian Viehmann 11 Bilder

Nach der misslungenen Übernahme von Saab konzentriert sich Koenigsegg wieder auf seine Kernkompetenz - das Bauen von Supersportlern. Die jüngste Extremableitung des altbekannten CC-Projekts ist der Agera, der auf dem Autosalon in Genf Weltpremiere feiert.

Bereits seit 15 Jahren fertigt Koenigsegg in Schweden exklusive Supersportwagen in noch exklusiveren Auflagen. Um das Jubiläum standesgemäß zu würdigen, legt Koenigsegg zum Genfer Autosalon mit dem Koenigsegg Agera einen neuen Supersportler auf.

Genf-Premiere: Die Basis für den Agera stammt vom Koenigsegg CC

Wie alle Modelle der Schweden basiert auch der 4,29 Meter lange, 1,99 Meter breite und 1,12 Meter hohe Agera auf dem Koenigsegg CC. Den Unterbau bildet also auch hier ein Monocoque aus Kohlefaserlaminat und Alu-Waben-Struktur sowie angeflanschtem Hilfsrahmen. Die Karosserie des Zweisitzers mit abnehmbarem Hardtop entsteht aus einem Kohlefaser-Kevlar-Mix, wurde allerdings für den Agera an der Front und im Heckbereich leicht umgezeichnet.

Der V8 im Koenigsegg Agera liefert 910 PS

In seiner Auslegung bekannt ist auch der von Koenigsegg selbst entwickelte 4,7-Liter-Aluminium-V8, der im Agera von zwei Turboladern mit bis zu 1,5 bar Ladedruck beaufschlagt wird. Der nach Euro 4 eingestufte Triebsatz leistet so 910 PS und stemmt bereits ab 2.860/min. ein Drehmoment von 1.000 Nm auf die Kurbelwelle. Das Drehmomentmaximum wird mit 1.100 Nm bei 5.100/min erreicht. Damit soll der Koenigsegg Agera in 3,1 Sekunden von null auf 100 km/h spurten, die 200 km/h-Marke fällt bereits nach 8,9 Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit wird mit über 390 km/h angegeben. Der Durchschnittsverbrauch des Agera soll bei 16 Litern liegen.

Keramikbremse und aufgewerteter Innenraum im neuen Koenigsegg

Damit die Kraft auch auf der Straße ankommt, trägt der Agera eine in fünf Stufen regelbare Traktionskontrolle und ein elektronisch geregeltes Sperrdifferenzial. Der Motorkraft entgegen stellt sich eine Keramikbremsanlage, die den Koenigsegg Agera aus 100 km/h nach nur 30,5 Meter zum Stillstand bringen soll. Um auf die versprochene Querbeschleunigung von bis zu 1,6 g zu kommen, rollt der Agera auf Michelin-Sportpneus im Format 255/35-19 an der Vorderachse und 335/30-20 an der Hinterhand.

Den Innenraum des Agera wertet Koenigsegg mit neuen hinterleuchteten Bedielementen auf der Kohlefasermittelkonsole auf. Im neu gezeichneten Kombiinstrument kann der Fahrer von der Navigation über die G-Kräfte bis hin zu Rundenzeiten alle möglichen Funktionen einblenden. Bis es aber soweit ist, sollen noch etwa sechs Monate vergehen, denn erst im Spätsommer 2010 soll die Fertigung des Agera anlaufen. Preise für den Supersportler wurden noch nicht genannt.

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