L.A. Auto Show

Grüne Design-Zukunft

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Zum dritten Mal in Folge bildet die L.A. Auto Show den Rahmen für den Wettbewerb der heimischen Design-Studios. Neun Design-Entwürfe zeigen unterschiedliche Visionen zur Nachhaltigkeit. Von Nano-Maschinen über atmende Algen bis zum Pedalantrieb.

Erst kürzlich hatte auto-motor-und-sport.de den Mercedes-Beitrag, den Roadster Recy gezeigt. Hier die acht weiteren Wettbewerbsteilnehmer.

Hondas Nobelmarke Acura geht mit dem Acura FCX 2020 Le Mans Concept an den Start. Der kantige Renner im Le Mans-Stil besteht aus 100 Prozent wiederverwertbaren Materialien. Der Leichtbaurenner wird von einer kompakten Brennstoffzelle befeuert.

Stealth-Studien und atmende Algen

Audis Wettbewerbsbeitrag ist die Studie Dynamic Space Frame: Der wie der Acura im Stealth-Style designte Speedster, trägt alle Flüssigkeitsbehältnisse/-leitungen und Kabelbäume in den Rahmen integriert. Die Lenkung und Federung verzichten auf mechanische Betätigung und setzen auf Hydraulik.

Honda geht mit dem Extreme, einem zweisitzigen Sportler in Katamaran-Optik, an der Start. Das Chassis basiert auf einer leicht recyclebaren Polycarbonat-Wabenstruktur, auf der unterschiedliche Panele der Karosse eine Form geben können.

Mit dem O2 kommt sogar ein Öko-Vorschlag aus dem Hause Hummer - die bisher in Sachen Umweltverträglichkeit immer die dunkle Seite der Macht bestritten. Den Offroader treibt eine Brennstoffzelle an. Er atmet wortwörtlich durch seine durchsichtige Karosserie. Die netzartigen Elemente sind mit Algen befüllt, die CO2 in Sauerstoff umwandeln. Damit zahlt Hummer praktisch an die Umwelt zurück.

Ebenfalls im Offroad-Buggy-Stil präsentiert Kia seinen Designvorschlag namens Sandstorm. Der Beachrenner zeigt sich jedoch etwas realitätsnäher und wird von einem Biodiesel-Hybriden mit vollverwertbarer Batterie angetrieben. Mit an Bord: Unter anderem eine solar-betriebene Kühlbox. Die wiederverwertbaren Karosseriepanele des Sandstorm können die Besitzer austauschen und damit ihrem Öko-Beach-Mobil individualisieren.

Nano-Machinen und Pedalantrieb

Ebenfalls den südlichen Hemisphären geschuldet und mit reichlich Strandoptik ausgestattet kommt der Mini Bio-Moke Concept daher. Der hochbeinige Bio-Moke mit offenem Cockpit verfügt ebenfalls über wiederverwertbare Karosserieelemente, die beliebig austauschbar sein sollen. Apropos Austausch. Die alternative Kraftstoffe schluckende Studie soll zudem mechanische Komponenten von Altautos übernehmen.

Eine völlig andere Art der Fortbewegung sieht Toyota mit dem RLV Concept vor. Die Japaner kombinieren einen Elektro- mit einem Pedalantrieb. Letzterer soll bei Stop-and-Go-Verkehr, zum Flanieren und in Zero-Emissions-Bereichen für die Fortbewegung sorgen. Der E-Motor garantiert zudem eine schnellere Fahrt mit bis zu 120 km/h.

Für Volkswagen geht im Designwettbewerb das Nanosyder Concept an den Start. Dabei sollen Milliarden Nano-Maschinen mit einem Durchmesser von weniger als einem halben Millimeter Durchmesser die Struktur der Studie bilden. Über Sensordaten können diese Nano-Maschinen zum Beispiel die Struktur bei einem Crash punktuell verstärken.

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