Lamborghini Terzo Millennio

Vision eines Elektrosportwagens

Lamborghini Terzo Millennio Foto: Lamborghini 18 Bilder

Der Sportwagenbauer Lamborghini blickt mit der Studie Terzo Millennio in die Zukunft, die auch bei den Italienern einen Elektroantrieb bringen wird.

In Zusammenarbeit mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) wagt Lamborghini ersten Schritte in Richtung eines möglichen elektrischen Supersportwagens. Aus diesem Anlass hat der Sportwagenbauer das neue Designkonzept „Lamborghini Terzo Millennio“, den Lamborghini des dritten Jahrtausends, präsentiert.

Mit dem Konzept eines künftigen Sportwagens wollen sich die Italiener auf eine elektrische Antriebszukunft vorbereiten, ein konkretes Elektromodell sei aber nicht mit dieser Studie verknüpft. Gesplittet wurde das Projekt in die Bereiche Energiespeichersysteme, innovative Werkstoffe, Antriebssysteme, visionäres Design und Emotionalität. Die beiden erstgenannten Bereiche werden mit dem MIT beackert und von Lamborghini finanziert.

Karosserie als Energiespeicher

Lamborghini Terzo Millennio Foto: Lamborghini
Lamborghini setzt auf Superkondensatoren satt Batterien zur Energiespeicherung.

Beim Thema Energiespeicher favorisiert Lamborghini die Abkehr von herkömmlichen Akkus und setzt auf Superkondensatoren. Ziel sei ein Speichersystem, das eine hohe Spitzenleistung abgeben und kinetische Energie rückgewinnen kann. Auch der Faktor Lebensdauer sein von entscheidener Bedeutung.

Hier greift auch die Werkstoffforschung ein. Lamborghini arbeitet an Carbon-Werkstoffen mit integrierten Nanopartikeln. Diese Nanoröhrchen können elektrisch aufgeladen werden und machen so die gesamte Karosserie zu einem Energiespeicher. Zudem sollen die neuen Carbon-Werkstoffe selbstheilend sein. Der Selbstreparaturvorgang wird über Mikro-Kanäle ausgelöst, die mit Chemikalien für die Reparatur gefüllt sind, um das Risiko kleiner Risse zu beseitigen, die sich in der Carbonfaser-Struktur ausbreiten könnten.

4 E-Motoren sorgen für Allradantrieb

Beim Antrieb setzt das Lamborghini-Konzept auf Elektromotoren an jedem Rad, die intelligent vernetzt die Fahrdynamik noch weiter steigern können. Darüber hinaus bleibt es beim gewohnten Allradantriebskonzept und die Designer erhalten mehr Freiheiten. Der Terzo Millennio zeigt so beispielsweise eine Weiterentwicklung der für Lamborghini typischen Y-Form bei den Front- und Heckleuchten. Auch in Sachen Aerodynamik bieten sich neue Möglichkeiten, wobei der Terzo Millennio in der Grundausrichtung aktuellen Lamborghini-Modellen folgt. Neu ist die weitere Vorverlagerung des Passagierabteils. Fahrer und Beifahrer sitzen beinahe zwischen den Vorderrädern. Die Nase duckt sich gewohnt tief auf den Asphalt, die Flanken tragen große Belüftungsschächte und das Diffusor bewehrte Heck gibt sich zerklüftet.

Miura, Countach, Diablo und Murciélago
Ausfahrt mit vier V12-Lamborghini

Futuristisch geht es auch im virtuellen Cockpit des Terzo Millennio zu. Der Elektrosupersportwagen soll mehr als nur die Freude an Autobahnfahrten vermitteln. Mittels Fahrsimulator führt ein virtueller Experte den Fahrer über eine ausgewählte Rennstrecke, bevor er selbst übernimmt, um sich in seinem Fahrzeug als Formel-1-Pilot zu erleben, während er dem Ghost Car folgt.

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