Lamborghini Veneno als Roadster

Offenherziger Supersportler

Lamborghini Veneno Roadster Foto: Lamborghini 18 Bilder

Lamborghini wird im nächsten Jahr neun Exemplare eines Lamborghini Veneno Roadster bauen. Der Preis des PS-strotzenden Supersportlers liegt bei über drei Millionen Euro.

Der italienische Sportwagenbauer Lamborghini ist bekannt dafür, ganz nah am Puls der Kundschaft zu sein. Nach der Präsentation des Lamborghini Veneno zum 50. Markenjubiläum auf dem Genfer Autosalon 2013, scheinen wohl mehr betuchte Kunden auf den Geschmack am Exklusivmodell gekommen zu sein. Vom Veneno wurden nur drei Exemplare gefertigt und alle bereits an Enthusiasten verkauft. In Sant’Agata Bolognese will man den Erfolg nun ein zweites Mal versilbern.

Lamborghini Veneno
Lamborghini Veneno, limitierter Supersportler 1:19 Min.

Lamborghini Veneno Roadster in Kleinserie

Wie die Italiener bekannt gaben, wird das Unternehmen im kommenden Jahr eine Roadster-Variante des Veneno in Kleinserie bauen. Insgesamt neun Fahrzeuge soll es geben. Der Preis pro Stück: 3,3 Millionen Euro (ohne Steuern).

Beim Antrieb setzt Lamborghini wie beim geschlossenen Supersportler auf einen 750 PS-starken 6,5-Liter-V12-Motor, der das Fahrzeug in unter drei Sekunden (2,9) von null auf 100 km/h beschleunigen soll. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 355 km/h angegeben. Auf die Waage bringt der Veneno Roadster 1.490 Kilogramm. Damit weist der Supersportler ein Leistungsgewicht von lediglich 1,99 kg/PS auf.

Roadster ohne Verdeck

Von seinen fahrdynamischen Eigenschaften gleicht der Veneno Roadster laut Lamborghini einem Rennsport-Prototypen, der allerdings eine Straßenzulassung besitzt. Die Basis des offenherzigen Sportlers bildet ein Monocoque aus Kohlestofffaser-verstärktem Kunststoff. Ebenfalls aus Karbon besteht die Außenhaut (Lackfarbe: Rosso Veneno) des Fahrzeuges. Das Material dominiert zudem im Innenraum.

Ein Verdeck für Fahrer und Beifahrer ist übrigens nicht vorgesehen. Bei schlechtem Wetter sollte man mit dem Roadster, dessen Design auf optimale Aerodynamik und Fahrstabilität in schnellen Kurven ausgelegt sein wird, also besser nicht unterwegs sein.

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