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Lancia Fulvia

Geplatzter Serien-Traum

Der viel beachtete Lancia Fulvia wird ein Konzept bleiben - der neue Fiat-Boss Herbert Demel ließ auf dem Genfer Auto Salon den Lancia-Traum platzen.

Das auf der IAA in Frankfurt 2003 vorgestellte Sportcoupé, das ursprünglich im Herbst 2004 auf den Markt kommen sollte, fällt den Sparmaßnahmen zum Opfer. In einem Interview mit "Spiegel Online“ sagte Lancia-Markenvorstand Fabrizio Longo: "Glauben Sie mir, auch mir blutet das Herz wegen dieser Entscheidung. Doch wir können uns solche Projekte nicht erlauben. Wir müssen erst profitabel werden.“

Dabei kommt dem Musa, der auf dem Genfer Salon vorgestellt wurde und auf Basis des Fiat Idea steht, ein wichtige Rolle zu. Zusammen mit dem Lancia Ypsilon soll der Kompaktvan die Marke wieder bekannter machen. Einem Engagement in der prestigeträchigen Kompaktklasse erteilte der Markenvorstand jedoch eine Absage. Es scheue nicht die Konkurrenz mit Golf und Co., sondern "eher mit Fiat Stilo und Alfa 147“. "Früher hatten wir im Konzern drei Angebote in dieser Klasse. Das führte zu Konfusion“, so Longo. Auf die Rolle von Lancia im Konzern angesprochen sagte er: "Fiat ist der Generalist, Alfa ganz klar sportlich orientiert.“ Die Marke Lancia stehe für italienische Eleganz und Exklusivität.

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