Land Rover Defender 2012

Renovierung für den Offroad-Klassiker

Foto: Land Rover 23 Bilder

Land Rover überarbeitet den Defender für das neue Modelljahr. Wichtigste Änderung: ein kleinerer Motor, der Euro-5 erreicht. Dazu gibt es neue Ausstattungsoptionen.

Soviel Hektik sind Defender-Besitzer eigentlich nicht gewohnt. Üblicherweise werden die Modellzyklen in Dekaden bemessen, und erst 2007 war mit dem umfangreichen Facelift die neueste Generation des Defender eingeführt worden.

Land Rover Defender 2012 mit neuem Motor

Die neuerliche Überarbeitung ist den EU-Abgasvorschriften geschuldet: mit dem bisherigen 2,4-Liter-Motor von Ford ist die Euro-5-Abgasnorm nicht zu schaffen. Entsprechend kommt nun eine neue Maschine unter die Haube. Auch diesmal handelt es sich um einen Vierzylinder aus der Ford-Nutzfahrzeug-Linie, der als Duratorq-Diesel auch beim Ford Transit Verwendung findet. Der Hubraum sinkt gegenüber dem Vorgängermotor um 0,2 auf 2,2 Liter.

Gleichstand herrscht bei Leistung und Drehmoment: der neue EU5-Diesel im Land Rover Defender bringt es wie der Vorgänger auf 122 PS (bei 3.500 U/min) und 360 Newtonmeter (bei 2.000 U/min). Die Werksangabe für die Verbrauchswerte bleibt ebenfalls identisch, zwischen 10,0 (Defender 90) und 11,1 (Defender 110) Liter. Die Beschleunigungswerte liegen demnach ebenso auf dem bisherigen Level. Allerdings wurde die elektronisch begrenzte Höchstgeschwindigkeit angehoben. Statt der bisher maximalen 130 km/h erfolgt die Abregelung beim Land Rover Defender 2012 erst bei 145 km/h. Für den gewerblichen Einsatz lassen sich wahlweise drei verschiedene Geschwindigkeits-Begrenzer mit geringerer Höchstgeschwindigkeit ordern.
 
Der neue Motor soll seiner Arbeit deutlich leiser nachgehen, nachdem eine vollflächige Motorabdeckung das Arbeitsgeräusch stärker dämmt. Ein Partikelfilter ist jetzt serienmäßig. Keine Änderungen gibt es beim Getriebe, hier bleibt die sechsstufige MT-82-Box weiterhin im Einsatz.

Mehr Luxus im Land Rover Defender 2012

Zusätzlich zur neuen Motorisierung gibt es auch eine Reihe neuer Ausstattungsdetails. So wird der Defender erstmals (außerhalb der diversen Sondermodelle) regulär in allen Modellen mit Lederausstattung zu haben sein. Außerdem gibt es neue Ausstattungspakete, um Einzel-Extras besser kombinieren zu können als bisher. Neben Komfort- und Exterior-Pack wird es auch ein Off-Road-Paket geben, das aus robusten Stahlfelgen mit MT-Reifen, ABS mit Traktionskontrolle, Anhängerkupplung und Unterfahrschutz besteht. Alle Modelle bekommen nun die innenbelüfteten Scheibenbremsen, außerdem gibt es statt der beigen wahlweise auch eine schwarze Plane für die Pickup-Modelle.
 
Etwas edler soll der Defender künftig ebenfalls auftreten. Als Option gibt es neben einer höherwertigen Teppich-Ausstattung Aluminiumräder in schwarzem Glanzlack und getönte Scheiben. Zum Datum des Verkaufsstarts in Deutschland gibt es noch keine Infos, auch die Preise wurden noch nicht genannt. Die Produktion des 2012er-Modelljahres startet nach den Werksferien.

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