Land Rover Discovery Sport (2019)

Künftig auch als Hybrid-SUV

Erlkönig Land Rover Discovery Sport Foto: Stefan Baldauf 19 Bilder

Land Rover arbeitet für den Discovery Sport an einem Facelift. Das Modell wurde 2016 eingeführt und erhält zur Mitte seines Produktzyklus eine kräftige Überarbeitung. Einen ersten Prototypen hat unser Erlkönig-Jäger nun abgeschossen.

Allerdings verbirgt sich unter der Tarnung mehr als nur die typischen Updates an Karosserie, Innenraum und Motor. Aktuell basiert der Land Rover Discovery noch auf der D8-Plattform von Ford auf der zum Beispiel auch der Range Rover Evoque aufbaut. Diese D8-Plattform überarbeitet Land Rover massiv, um Platz für das 48-Volt-Bordnetz und die Hybrid-Antriebstränge zu schaffen.

Nächster Discovery Sport erhält neue Plattform

Erst die neue Generation des Land Rover Dicovery Sport basiert auf der neuen MLA-Plattform der Briten. Die neue modulare Längs-Architektur erlaubt es Jaguar/Land Rover konventionelle Antriebe, Hybrid-Antriebe und reine Elektroantriebe zu implementieren. Deren Ziel ist es, bis 2025 alle Modellreihen auf der MLA-Plattform aufbauen zu lassen – auch die Modelle mit aktuell noch quereingebauten Motoren wie Evoque oder Discovery Sport.

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Noch ist wenig bekannt über die Motorisierung des Facelifts, fest steht jedoch, dass es in der Basisausführung einen Mild-Hybrid gekoppelt mit einem 1,5-Liter-Dreizylinder-Benziner geben wird. Als weitere Ausbaustufe geht ein Plugin-Hybrid ebenfalls mit dem 1,5-Liter-Motor an den Start, hier ist jedoch ein deutlich stärkerer Elektromotor an Bord.

Konventionelle Motoren bis 300 PS

Ansonsten dürfte der Discovery Sport sich motorseitig ebenfalls beim neuen Evoque bedienen und dort die neuen Ingenium-Vierzylindermotoren tragen. Sie holen aus zwei Litern Hubraum zwischen 150 bis 240 Diesel-PS, bei den Benziner liegt die Leistungsspanne zwischen 240 und 300 PS. Gekoppelt sind die Modelle mit der Neugang-Automatik von ZF.

Optisch wird der Discovery Sport überarbeitet und erhält an der Front und am Heck neue Schürzen sowie überarbeitete Scheinwerfer und Heckleuchten. Eingriffe ins Blech fallen marginal aus. Für den Innenraum sehen die Briten das neueste Infotainmentsystem Touch Pro Duo mit zwei 10,2 Zoll großen Monitoren inklusive Wisch- und Touchfunktionen vor.

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