Land Rover Freelander

Genuss-Kletterer

Foto: Land Rover 15 Bilder

Von Grund auf neu entwickelt bringt Land Rover den Freelander in der zweiten Generation auf die Straße. Neben dem Komfort sollen aber auch die Geländeambitionen des dynamischer gestylten Briten bei der Neuauflage nicht zu kurz kommen.

Üppig präsentiert sich das gewachsene Raumangebot des neuen Freelanders, der auf der Ford-Plattform, die auch den Mondeo, den Galaxy sowie den kommenden Volvo XC50 trägt, aufbaut. 50 Millimeter mehr Länge, 109 Millimeter mehr Breite und 32 Milimeter mehr Höhe sorgen zusammen mit den nun quer eingebauten Motoren für ausreichend Raumreserven. So schluckt der Kofferraum zwischen 755 und 1.670 Liter. Das Passagierabteil ist weiter großzügig verglast und kommt wieder mit einer Stufe im Dach daher.

Von Tränensäcken und großen Brüdern

Optisch ist der Freelander ein Evolution des kompakten Offroaders. Die Linienführung bleibt weitgehend gleich, es gibt Anleihen am Discovery und dem Range Rover Sport. Die Hauptscheinwerfer mit den "Tränensäcken“ werden begradigt, das Kühler-Loch mit Querstreben gefüllt. Am Kotflügel prangt eine Luftauslass-/Blinker-Kombination. Im Innenraum eifert der Freelander seinen größeren Brüdern in Sachen Luxus nach. Holz- und Metalleinlagen sollen einen Hauch von Exklusivität versprühen.

Auch auf der Antriebsseite spielen die Briten zwei neue Trümpfe aus. Ein quer eingebauter 3,2-Liter-Reihensechszylinder mit 233 PS und 317 Nm aus dem Volvo-Regal soll den Freelander in 8,9 Sekunden von Null auf 100 km/h und eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h beschleunigen. Der Spritkonsum soll bei 11,2 Liter auf 100 Kilometer liegen. Gekoppelt ist der Benziner an eine Sechsstufen-Automatik, die manuelle Eingriffe erlaubt und zudem über einen Sport-Modus verfügt.

Ab 2007 und ab 30.000 Euro

Als zweite Antriebsalternative hält Land Rover einen 2,2-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel mit serienmäßigem Rußpartikelfilter von Ford bereit. Er bringt eine Höchstleistung von 160 PS und ein Drehmomentmaximum von 400 Nm auf die Straße, bei einem durchschnittlichen Spritkonsum von 7,5 Liter Diesel auf 100 Kilometern. Das Sprintvermögen gibt Land Rover mit 11,7 Sekunden für den Spurt von Null auf 100 km/h an. Beim Getriebe haben Turbodieselkäufer die Wahl zwischen einem Sechsgang-Schaltgetriebe und der Sechsstufen-Automatik.

Wahlmöglichkeiten bietet auch das aus dem Discovery übernommene Terrain Response-System, das in allen Modellen außer der Basis Serie ist. Allerdings wurde die Geländefahrhilfe im kleineren Allradler technisch etwas abgespeckt.

Zu den weiteren Ausstattungsmerkmalen gehören beim neuen Freelander: schlüsselloses Anlassen mit dem Starterknopf, Geschwindigkeitsregelung, Bi-Xenon-Scheinwerfer, adaptives Kurvenlicht, Scheibenwischer mit Regensensor, Zwei-Zonen-Klimaanlage sowie Einparkhilfe vorn und hinten.

Der Verkaufsstart des neuen Freelander in Europa ist für Ende 2006 vorgesehen. In Deutschland feiert er allerdings erst 2007 zu einem Grundpreis ab 30.000 Euro Premiere.

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