Laraki Fulgura

Mächtiger Wüsten-Sturm

Foto: Laraki 9 Bilder

Dass Supersportwagen aus dem Süden kommen, hat Tradition. Ein Supersportler aus Afrika ist aber auch unter den Exoten ein Exot. Der Laraki Fulgura bietet 660 PS und 1.300 Nm Drehmoment. Verantwortlich für diese Extrem-Power zeichnen Aggregate aus dem Mercedes-Regal.

So kommt als Basistriebwerk im Fulgura ein 5,5-Liter großer V8 mit Kompressoraufladung zum Einsatz. In der Afrika-Version leistet dieser 570 PS und stemmt ein maximales Drehmoment von 790 Nm auf die Kurbelwelle. Damit soll der Wüstenflitzer eine Höchstgeschwindigkeit von 330 km/h erreichen und den Standardsprint von Null auf 100 km/h in 3,7 Sekunden absolvieren.

Topversion mit 350 km/h Spitze

Noch ein Quentchen fixer geht die Version mit dem Mercedes-V12-Biturbomotor zu Werke. 3,4 Sekunden für den Sprint auf 100 km/h und eine Höchstgeschwindigkeit von 350 km/h verspricht Laraki für den 6,2-Liter großen V12-Motor mit einer Leistung von 660 PS und einem maximalen Drehmoment von 1.300 Nm.

Die Kraftübertragung auf die Hinterräder übernimmt in beiden Fällen ein sequenzielles Sechsgang-Getriebe, das per Schalthebel auf der Mittelkonsole bedient wird. Aus italienischen Beständen stammt die Hochleistungsbremsanlage von Brembo, bestehend aus Vierkolbenbremssätteln, die sich in 355 Millimeter große innenbelüftete und gelochte Scheiben vorn und 320 Millimeter große Pendants hinten verbeißen. Den Rest der Radhäuser füllen filigrane Leichtmetallfelgen im Format 9x19 Zoll vorn mit Pneus der Größe 235/35 und Felgen der Dimension 12,5x19 mit Reifen im Format 335/25 an der Hinterachse.

Mischung aus Ferrari und Lamborghini

Optisch orientiert sich Firmeneigner und Namensgeber Abdeslam Laraki, der eigentlich studierter Designer und Yachtgestalter ist, mit seinem Zweisitzer an italienischen Vorbilder. So wirkt der 4,617 Meter lange, 2,050 Meter breite und nur 1,170 Meter hohe Fulgura wie eine Mischung aus Lamborghini Diablo und Ferrari 360 Modena, nicht ohne im Front und Heckbereich eigene Akzente zu setzen. Hingucker sind auch die nach oben öffnenden Flügeltüren.

Auch im Innenraum kombinieren die Marokkaner aus Casablanca deutsche Teile und italienisches Design. Zahlreiche Bedienelemente entstammen wiederum dem Mercedes-Regal, andere aus dem Audi TT. Für ein Wohlfühlambiente sorgen Leder und Alcantara auf nahezu allen Bauteilen. Stark konturierte Sportsitze lassen die Passagiere allzeit Haltung bewahren.

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