Foto: Leoni

Leoni legt zu

Der Automobilzulieferer Leoni hat dank des Starts neuer Automodelle im ersten Halbjahr kräftig zugelegt und die Umsatzprognose für das Gesamtjahr leicht angehoben.

Die Erlöse seien in den ersten sechs Monaten um 25 Prozent auf 745,9 Millionen Euro gestiegen, teilte das im MDAX notierte Unternehmen am Freitag (5.8.) in Nürnberg mit.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verdoppelte sich auf 42,5 Millionen Euro, der Konzernüberschuss stieg um 72 Prozent auf 18,7 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr erwartet die Leoni AG Erlöse zwischen 1,43 und 1,5 Milliarden Euro und ein operatives Ergebnis von mindestens 95 Millionen Euro.

Im zweiten Quartal stieg der Umsatz von 310 auf 396 Millionen Euro. Das EBIT erhöhte sich von 11,2 auf 25,3 Millionen Euro. Sonderbelastungen aus der Insolvenz des britischen Automobilherstellers Rover in Höhe von 7,5 Millionen Euro seien darin bereits enthalten, betonte Vorstandschef Klaus Probst. Die Zuwächse kamen seinen Angaben zufolge vor allem aus dem Bereich Bordnetz-Systeme. Leoni beliefert die neuen Modelle Opel Astra/Zafira, Mercedes A-Klasse, 1er und 3er BMW sowie Land Rover Discovery.

Der Bereich Draht und Kabel steigerte Umsatz und Ergebnis ebenfalls zweistellig. Zugelegt haben laut Probst vor allem die Bereiche Automobilleitungen, Spezialleitungen und Kabelsysteme. Der Firmenchef kündigte weitere Akquisitionen an, mit denen Leoni unter anderem seine Position auf dem europäischen Kabelmarkt stärken wolle.

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